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Zwischen Liebe und Abscheu – Orgeln im Toggenburg
Rezension
Sie führten bisweilen ein Schattendasein und haben sich dennoch erstaunlich gut gehalten: die Toggenburger Hausorgeln. Ihnen und ihren grossen Schwestern in den Kirchen widmet Markus Meier sein Buch «Geächtet, geliebt und geduldet – Die Orgel im nachreformatorischen Toggenburg». In einer sehr detaillierten Rundumschau bietet sich ein Panoptikum des Orgelbaus in der Ostschweiz. Dabei darf ein Blick auf die Religionsgeschichte nicht fehlen. (m&l)
Vollblut-(Kirchen)musiker – Eine aussterbende Gattung?
Eine Würdigung von Iso Rechsteiner
(†26. September 2025)
Mehr als dreissig Jahre lang wirkte er am St. Galler Lehrerseminar in Rorschach. Für seine Familie war Iso Rechsteiner «der letzte Mönch vom Kloster Mariaberg», darüber hinaus bedeutender Erneuerer der katholischen Kirchenmusik, Chorleiter, Komponist und wohlwollender Ratgeber.
Ende September ist der in Appenzell aufgewachsene Musiker 91-jährig verstorben. (zvg)
Nachruf auf einen Pionier
Am 3. September 2025 verstarb Peter Fasler, der Begründer des «Orgelverzeichnisses Schweiz und Liechtenstein». Der am 21. Februar 1940 geborene, in Basel wohnende Orgelfreund hat seit Beginn der 1990er-Jahre auf dem Gebiet der digitalen Orgeldokumentation gearbeitet. Dies zu einer Zeit, da die private Erstellung einer Homepage bei weitem nicht so einfach und komfortabel war, wie heute. (m&l)
Ein Kosmos aus Choral, Klang und Kontext
Impulstage Kirchenmusik 2025 – Ein Rückblick
Zum dritten Mal trafen sich in Luzern Organistinnen und Organisten, Studierende und Interessierte zu den Impulstagen Kirchenmusik. Nach zwei Ausgaben mit breiter thematischer Streuung konzentrierten sich die Impulstage in diesem Jahr auf ein einziges, dafür umso reichhaltigeres Thema: Bachs choralgebundene Orgelwerke. (m&l)
150 Jahre «Musik und Liturgie»
Mit grosser Freude laden wir Sie zum Jubiläumsanlass 150 Jahre «Musik und Liturgie» vom 14. März 2026 ins Kloster Einsiedeln ein. Immer wieder haben sich diverse Personen dafür eingesetzt, über die Kirchenmusik und ihre Entwicklungen zu berichten, sowie die musikalische Alltagspraxis in der Liturgie aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Dass dieses Bestreben über 150 Jahre nie abgebrochen wurde, ist ein Grund zu feiern! (m&l)
Der Anlass startet um 12.15 Uhr mit einem Apéro Riche im Hofspeisesaal des Klosters Einsiedeln.
Anschliessend begeben wir uns um 13.30 Uhr in die Klosterkirche, wo uns der Festakt mit Wort und Musik erwartet.
Neben musikalischen Beiträgen von verschiedenen Chören werden drei kirchenmusikalisch bedeutende Personen der Deutschschweiz mit einer Medaille geehrt. Es sind dies Martin Hobi und Pater Theo Flury (Verleihung der Orlando di Lasso Medaille) und Abt Urban Federer (Ambrosius Medaille).
Nutzen Sie als Leserinnen und Leser von «Musik und Liturgie» exklusiv den oben stehenden QR-Code zur persönlichen Anmeldung. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern und wir Sie am 14. März 2026 in Einsiedeln begrüssen dürfen.
Crescendo: Kunst, Glaube und Gemeinschaft
Ein Porträt
Crescendo ist ein internationales christliches Netzwerk von professionellen Musikern, Studierenden und Künstlern. Es wurde 1985 in Basel von Beat und Airi Rink gegründet. Heute befindet sich das internationale Büro noch in Basel, aber die Bewegung ist in etwa vierzig Ländern aktiv und verbindet fast 2.000 Mitglieder weltweit. Giulia Ferraldeschi hat sich mit Beat Rink unterhalten. (m&l)

Distelkugel
© Foto: Rita Limacher
Kirchenkunst neu gedacht
Rita Limacher im Gespräch mit Maja Bösch
Anlässlich eines Konzertes in der reformierten Kirche Maienfeld stiess Maja Bösch auf die Kunstwerke von Rita Limacher. Fasziniert von der bunten Anzahl interessanter, vielfältiger und verspielter Kunstwerke hat sie mit der Künstlerin Rita Limacher Kontakt aufgenommen. (m&l)
Die Weise von Liebe und Tod
Medienpartnerschaft - Konzertvorschau
Zwanzig Jahre Collegium Vocale zu Franziskanern Luzern. Aus diesem Anlass gibt das Ensemble Anfang November mehrere Konzerte in Luzern, Zürich und Basel. Die Menschen trösten und stärken – das kann Musik. Das Collegium Vocale rückt dieses Anliegen in seinem Jubiläumsjahr mit Werken von Leo Janáček, Ernst Krenek, Burkhard Kinzler und Victor Ullmann in den Mittelpunkt. (m&l)
Luzerner Singalong – Weihnachtsoratorium von J.S. Bach
In der Pauluskirche Luzern findet schon zum sechsten Mal ein sogenanntes Singalong statt. Das Besondere an diesem Projekt: der Chor ist das Publikum - das Publikum ist der Chor. Wir empfehlen das Projekt Ihrer Aufmerksamkeit. (m&l)
Wer ist gesucht? | 4
Das Rätsel von Hansruedi von Arx
Gesucht wird wiederum der Name der Person, deren Leben und Werk in der folgenden Beschreibung skizziert werden.
Rätseln Sie mit und schicken Sie uns Ihre Lösung. (m&l)
Eine glückliche Gewinnerin bzw. ein Gewinner des Rätsels erhält ein Exemplar: "Das Buch der Weihnachtslieder - Kulturgeschichte, Noten, Texte, Bilder"
Neue Gemeindegesänge gesucht
Jubilate geht in die nächste Runde. Je mehr Menschen bei der Entstehung mitdenken, desto bunter wird die Gestaltung des neuen Mediums für den Kirchengesang. Wir empfehlen Ihnen den Aufruf herzlich, der uns von der Projektleitung erreicht. (m&l)
Französische Romantik im Chor
Medienpartnerschaft - Konzertvorschau
Am Samstag, 22. November 2025 findet um 17 Uhr in der Katholischen Kirche Thalwil ein Chorkonzert mit Werken der französischen Romantik statt. Wir veröffentlichen gern den Text über das Programm, der uns zugestellt wurde. (m&l)
„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 10
Im zehnten Beitrag widmen wir uns dem 2. Vatikanischen Konzil, der Erneuerung der Liturgie und deren damit Auswirkungen. Dieser Meilenstein in der kirchen(-musikalischen) Geschichte fand selbstverständlich auch Eingang in die damalige Zeitschrift unter dem Namen «Katholische Kirchenmusik». (m&l)
«I believe in the Holy Catholic Tune»
Druuf gschtoosse | 17
Am letzten Tag des Bach-Jahres 1900, exakt am Silvesterabend vor 125 Jahren, verfasste der schottisch-australische Musikwissenschaftler und Komponist Franklin Peterson ein bemerkenswertes musikalisches Glaubensbekenntnis. Offenbar ohne Absicht zur Veröffentlichung entstand ein sehr persönliches, zweisprachiges Dokument – das «Credo eines Musikers». Wir werfen einen Blick auf diesen poetischen Fund. (m&l)
Sing-Yoga - Ergänzung zur Stimmbildung
Wir präsentieren ein Konzept namens Sing-Yoga, das Cecilia Gaetani, Sängerin, Gesangspädagogin und Yoga-Lehrerin entwickelt hat. Sehen Sie hier das Video, das exklusiv für die Leserschaft von m&l erstellt wurde. (m&l)
Laudato si’ – Der Sonnengesang des Francesco d’Assisi
Es ist der älteste poetische Text der italienischen Literatur, von dem der Autor bekannt ist – der «Cantico delle creature» oder «Cantico di Frate Sole» des Franziskus von Assisi. Entstanden zum grössten Teil im Jahr 1225 hat dieser 800 Jahre alte Text nichts von seiner Aktualität und Strahlkraft eingebüsst. Zum Gedenktag des Heiligen am 4. Oktober wagen wir einen vertieften Blick auf dessen wohl bekanntesten Gesang. (m&l)

St.Gallen, Stiftsbibliothek / Cod. Sang. 542 – Manfred Barbarini Lupus, Vierstimmige Gesänge
© Foto: https://www.e-codices.unifr.ch
Fachtage Klosterkultur stellen Klostermusik ins Schaufenster
Zum vierten Mal treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Klöstern, musealen und wissenschaftlichen Institutionen zu den Fachtagen Klosterkultur. Nachdem die Tagung 2019 bereits in St.Gallen stattfand, ist die Stiftsbibliothek nun zum zweiten Mal Gastgeberin. Thema der vom 10. bis 13. September stattfindenden Fachtagung lautet «Zwischen Himmel und Erde – Musik im Kloster». Ein Programmteil ist auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. (zvg)
«sinnklang» - ökumenisch und kantonal
Ein Porträt
«sinnklang» ist eine ökumenische und kantonale Veranstaltungsreihe in der Pfarrkirche Stans. Es ist ein 20-minütiges Angebot zum Innehalten mit Musik- und Textbeiträgen.
Maja Bösch hat sich mit der Initiantin Judith Brem unterhalten. (m&l)
NEU - Pop-Chorbuch zum Gotteslob
Rezension
Von Michael Schütz ist im Strube Verlag ein Chorbuch zum Gotteslob erschienen, das laut Angaben des Verlages dazu einlädt, die Vielfalt des Liedguts im Gotteslob in einem frischen, inspirierenden Stil zu entdecken. Das Vorwort erwähnt weiter, dass durch Akkordfolgen, Rhythmen, Spielmuster und formale Strukturen, die der Popmusik entlehnt sind, eine besondere klangliche Wirkung entsteht, die das gemeinsame Singen und Musizieren bereichern soll. Matthias Wamser hat für Sie in das dreibändige Werk hineingeschaut und schildert für m&l seine Eindrücke. (m&l)
Domsingschule St.Gallen am Internationalen Chorfestival Pueri Cantores
Pueri Cantores sind junge Sängerinnen und Sänger, die für den Frieden singen und ihn verkünden. Der Verband katholischer Kinder- und Jugendchöre „Pueri Cantores“ hat seinen Ursprung in der Friedensbewegung nach Ende des Zweiten Weltkriegs, die in Frankreich ihren Anfang nahm. Während sich zu Beginn die Knabenchöre der grösseren Kathedralen zu einem Verband zusammenschlossen, sind mittlerweile Kinder-, Jugendchöre, Knaben- und Mädchenchöre aller Länder auf diözesaner, nationaler und internationaler Ebene vernetzt. Die Gemeinschaft aller „Pueri“ kommt besonders zum Ausdruck in den regelmässig stattfindenden Kongressen und Chorfestivals, so zum Beispiel alle fünf Jahre über Silvester in Rom. (m&l)
Zwölf Gehversuche im Beten
Wieviel Beten kann es sein? Wieviel Mut dazu?
Wieviel Handeln kann es sein? Wieviel Mut dazu in brüchigen Zeiten?
Fragen wie diese leiteten Stephan Schmid-Keiser bei seinen ZWÖLF GEHVERSUCHEN IM BETEN, die dieser Tage im Verlag www.mosaicstones.ch erschienen sind - mit einem Nachwort von Felix Gmür, Bischof von Basel und unterstützt durch acht kirchliche Institutionen in der Schweiz wie die Röm.-Katholische Zentralkonferenz RKZ und die Röm.-Katholische Landeskirche Kanton Luzern. (m&l)




























