schwerPunkt: Stimmgabel

Laudato si’ – Der Sonnengesang des Francesco d’Assisi

Es ist der älteste poetische Text der italienischen Literatur, von dem der Autor bekannt ist – der «Cantico delle creature» oder «Cantico di Frate Sole» des Franziskus von Assisi. Entstanden zum grössten Teil im Jahr 1225 hat dieser 800 Jahre alte Text nichts von seiner Aktualität und Strahlkraft eingebüsst. Zum Gedenktag des Heiligen am 4. Oktober wagen wir einen vertieften Blick auf dessen wohl bekanntesten Gesang. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
Oktober 2025

Sonnenuntergang auf Stromboli
(Foto: Heinz Huser)

Anzeige

Vielfältig sind die Namen, unter denen der Text von Francesco d’Assisi bekannt geworden ist. Im Italienischen existieren zwei Titel nebeneinander: «Cantico delle creature» (Gesang der Kreaturen) und «Cantico di Frate Sole» (Gesang von Bruder Sonne – die Sonne ist im Italienischen männlich). Letztgenannter Titel hat wohl zur Namensgebung im Deutschen geführt, denn hier ist der Text bekannt als «Sonnengesang».

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

aufgefallen: klangvoll

Psalmensingen heute

Ein Kurzbericht

Am Samstag, 27. September 2025 fand in Zürich ein Workshop «Psalmensingen heute» statt. Organisiert vom KMV Bistum Chur versammelte er insgesamt 13 Teilnehmende aus Pfarreien in und um Zürich im Pfarrsaal von Dreikönigen in Zürich-Enge, darunter KantorInnen, OrganistInnen sowie regelmässige BesucherInnen des Stundengebets. Unter der kompetenten Leitung von Kristina Kuzminskaite erhielten die Teilnehmenden eine fundierte Einführung in die Praxis des Psalmensingens. (m&l)

Autor
Eveline Kleinburger
aufgefallen: treffpunkt

Auf der Suche nach neuen Wegen in der Kirchenmusik

Aktuelle Kirchenmusik ist facettenreicher denn je: Sie reicht von traditionellen Hymnen bis hin zu modernen Pop-Arrangements. Allein diese Tatsache weist darauf hin, wie lebendig und anpassungsfähig besagte Musikgattung geworden ist. Während ruhige, sakrale Klänge weiterhin eine zentrale Rolle im Glauben und täglichen Leben vieler Menschen spielen, bewegen sich KirchenmusikerInnen immer wieder in einem spürbaren Spannungsfeld. 

Im folgenden Bericht werden Lösungsansätze aufgezeigt, wie Stressmomente positiven Umständen Platz machen können. (m&l)

Autor
Marcel Keckeis
schwerPunkt: Stimmgabel, Leuchtturm

Ein Friedens-Appell – Die «Misa a Buenos Aires»

Am 19. Juli kann der argentinische Komponist Martín Palmeri seinen sechzigsten Geburtstag feiern. m&l gratuliert an dieser Stelle herzlich. Ich möchte den runden Feiertag zum Anlass nehmen, meinem Freund eine sehr persönliche Interpretation zu einem seiner wohl bekanntesten Werke, der Misa Tango, zu widmen. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
Metzler-Orgel der reformierten Kirche SchiersMetzler-Orgel der reformierten Kirche Schiers

Metzler-Orgel der reformierten Kirche Schiers

© Foto: Lukas Bardill

schwerPunkt: Registerzug
rundblick: gemeinsamunterwegs
gesuchtgefunden: marktplatz

Erstklassige historische Orgel sucht neuen Standort

Über wenige Schweizer Orgeln wurde in den vergangenen Jahren so viel gesprochen und geschrieben: Die 1928 nach einem Konzept von Jacques Handschin erbaute pneumatische Metzler-Orgel der Reformierten Kirche St. Johann in Schiers im Prättigau soll infolge eines Umbaus der Kirche ihren Standort in deren Chorraum verlassen. Eine Debatte zum Schutz und Erhalt des historisch wie musikalisch wertvollen Instruments scheint erfolglos zu verlaufen.
Ein kurzes Porträt. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 9

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne

Im Hinblick auf sich bald vollendende 150 Jahre dieser Zeitung setzen wir unsere Jubiläumsreihe mit Gedanken zum Thema «Anfang» fort. Auch nach neun Monaten m&l als Online-Portal steht dieses immer noch am Anfang.(m&l)

Autor
Johannes Diederen
Arnold Schönberg: Koalitions-Schach, ca. 1920 – 1925Arnold Schönberg: Koalitions-Schach, ca. 1920 – 1925

Arnold Schönberg: Koalitions-Schach, ca. 1920 – 1925

© Foto: Arnold Schönberg Center, Wien

schwerPunkt: nachgedacht

Der unbequeme Jubilar...

...seine Meinung über die Orgel – und was wir (vielleicht) daraus lernen können.

Darf ein Kirchenmusik-Portal einen runden Geburtstag zum Anlass nehmen, auf ein Schreckgespenst hinzuweisen? Der folgende Text ist keine musikgeschichtliche oder gar musiktheoretische Studie; er ist kein musikalischer Bekehrungsversuch und keine Werbemassnahme, sondern eine Folge von Momentaufnahmen aus dem Leben und dem Werk eines nachdenklichen Menschen, dessen erstaunliche Vielseitigkeit für alle von uns Überraschungen bereithält. (m&l)

Autor
Matthias Wamser

© Screenshot: https://www.youtube.com/watch?v=tSwDg4XmsNc

aufgefallen: klangvoll

Eine Begegnung mit Emanuele Stracchi

In Form eines erläuterten Hörerlebnisses laden wir Sie ein, einem der aufstrebenden Komponisten der aktuellen europäischen Musikszene zu begegnen. In einer Zeit, in der Kultur oft schnell konsumiert wird, lädt die Musik von Emanuele Stracchi dazu ein, innezuhalten, bewusst zuzuhören und eine tiefere, geistige Dimension neu zu entdecken. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: grenzenlos, gemeinsamunterwegs

Lied „Voller Vertrauen“ ausgezeichnet

Priester und Liedermacher Alexander Bayer gewinnt ersten Preis beim Wettbewerb „500 Jahre Gesangbuch“.

Der Preis wurde vergeben von der Evangelischen Landeskirche in Bayern ELKB. Zur Feier des 500-jährigen Jubiläums wurden Musikerinnen und Musiker eingeladen, mit neuen Kompositionen beim Liedwettbewerb mitzumachen. Knapp 200 Lieder wurden eingereicht, die von einer Fachjury bewertet wurden. Die Entscheidung fiel im Sommer 2024.
Wie m&l in Erfahrung bringen konnte, hat die feierliche Preisverleihung schon am 15. November 2024 in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Nürnberg stattgefunden. (m&l)

Autor
Johannes Diederen

© istock.assalve - Deckengemälde in der Kirche von Appenzell

schwerPunkt: Stimmgabel

Missa Pastoralis – Missa Pastoritia – Pastoralmesse

Zur Weihnachtszeit sind sie wieder fast omnipräsent: die sogenannten «Pastoralmessen». Doch was genau ist damit gemeint? Und warum heissen sie «Pastoralmessen»? Eine kleine Rundumschau und ein Blick in die Geschichte einer musikalischen Tradition, die sich hartnäckig zu halten vermag.
Woher kommt die Beliebtheit der Gattung der zuckersüssen Hirtenmessen? (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker