schwerPunkt: Stimmgabel
aufgefallen: treffpunkt

Vielfältige neue Chormusik

Zu Kompositionen von Jessica Ulusoy-Horsley

Die ursprünglich aus England stammende, aber seit Jahren in der Schweiz lebende Musikerin sagt über ihre Motivation, Komponistinnen eine Stimme zu geben und ihre Werke würdigen, dass sie Begeisterung für diese mutigen Frauen und ihre grossartige Musik wecken will. Dass sie zur Vielfalt der Konzertprogramme beitragen und damit die Musikwelt bereichern will. Das tut sie nicht zuletzt mit eigenen Werken. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
Februar 2026

© Foto: Susanna Drescher

Anzeige

In Heft 2//2023 dieser Zeitschrift, also in der Zeit, als diese noch gedruckt wurde, hat Hansueli Bamert die «Mass of light» von Jessica Ulusoy-Horsley vorgestellt, eine Komposition für Chor und Orgel mit sufischem Drehtanz, die sich in der Folge ihrer sieben Sätze zwar auf die Form der Messe bezieht, aber einen bilderreichen interreligiösen und interkulturellen Dialog gestaltet mit Gebeten in arabischer, aramäischer, deutscher und englischer Sprache sowie Einfügungen in weiteren

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

aufgefallen: klangvoll

Jan Dismas Zelenka: Missa Paschalis

Wir veröffentlichen hier die Übersetzung eines zunächst in englischer Sprache entstandenen Artikels von Jóhannes Ágústsson. Zelenkas Werke verdienen unbestritten eine höhere Beachtung. Umso erfreulicher, dass sich ihrer auch Schweizer Tonkünstler annehmen, wie die Aufführung des Vokalensembles ZERONOVE unter Leitung von Lukas Wanner zeigt. (m&l)

Autor
Jóhannes Ágústsson, Übersetzung Matthias Wamser
aufgefallen: klangvoll

“Hammond meets Organ” – Wenn zwei “Orgelwelten” sich begegnen

Anknüpfend an unseren Artikel über das Konzert in der Klosterkirche Mariastein mit Hammondorgel und Kirchenorgel schildert Giulia Ferraldeschi für m&l ihre Eindrücke des Konzertes. Auch hat sie sich mit dem Hammondorgelspieler Roland Köppel unterhalten. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
rundblick: Schweizweit, grenzenlos

150 Jahre m&l - Nachlese II

Im Rahmen des Festaktes wurden drei bedeutende Persönlichkeiten der Kirchenmusik in der Schweiz geehrt.
m&l gratuliert Pater Theo Flury, Martin Hobi und Abt Urban Federer ganz herzlich und lässt Bilder sprechen.
In den kommenden Monaten werden wir auf die einzelnen Geehrten näher eingehen. (m&l)

Autor
Johannes Diederen

© Foto: Ralph Ribi

schwerPunkt: Leuchtturm

Vollblut-(Kirchen)musiker – Eine aussterbende Gattung?

Eine Würdigung von Iso Rechsteiner
(†26. September 2025)

Mehr als dreissig Jahre lang wirkte er am St. Galler Lehrerseminar in Rorschach. Für seine Familie war Iso Rechsteiner «der letzte Mönch vom Kloster Mariaberg», darüber hinaus bedeutender Erneuerer der katholischen Kirchenmusik, Chorleiter, Komponist und wohlwollender Ratgeber.
Ende September ist der in Appenzell aufgewachsene Musiker 91-jährig verstorben. (zvg)

Autor
Xoán Castiñeira
rundblick: Schweizweit
weiterbildung: KursAngebote

14. St.Galler Kirchenmusikwoche

Dienstag, 7. Oktober – Samstag, 11. Oktober 2025

Missa populi - «Auf den Spuren von…»
Wir entdecken Kirchenmusikpioniere des 20. Jahrhunderts

Medienpartnerschaft

Autor
zvg
aufgefallen: druufgschtoosse

Normalmessgesang – bis nach Schwyz

Druuf gschtoosse | 19

"Wir singen zum Eingang bei KG 175 die erste Strophe, zum Gloria dann die zweite. Zum Zwischengesang singen wir bei KG 175 die fünfte Strophe. Zum (oder gar als?) Sanctus - welche Überraschung - KG 175,3."
Undenkbar? Nicht zu Zeiten der Wiener Klassik. Martin Hobi über ein Kuriosum. (m&l)

Autor
Martin Hobi
aufgefallen: kalenderblatt

Joachims Kalenderblatt Musik (XII)

Geburts- und Todestage 2026

Das Zwölfte macht das Dutzend voll. Lassen Sie sich überraschen, wessen Name im Monat Februar diesmal auf den Kalenderblättern steht. Und der Nachschlag deckt auf, was vor 300, 275, 250 und 125 Jahren in der Kirchenmusik Sache gewesen ist. 

Autor
Christian J. Albrecht

Sonnenuntergang auf Stromboli
(Foto: Heinz Huser)

schwerPunkt: Stimmgabel

Laudato si’ – Der Sonnengesang des Francesco d’Assisi

Es ist der älteste poetische Text der italienischen Literatur, von dem der Autor bekannt ist – der «Cantico delle creature» oder «Cantico di Frate Sole» des Franziskus von Assisi. Entstanden zum grössten Teil im Jahr 1225 hat dieser 800 Jahre alte Text nichts von seiner Aktualität und Strahlkraft eingebüsst. Zum Gedenktag des Heiligen am 4. Oktober wagen wir einen vertieften Blick auf dessen wohl bekanntesten Gesang. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: druufgschtoosse

Vorwärts zum Frieden – ein überraschender Notenfund

Druuf gschtoosse | 23

Die Überraschung war gross, als ein Autographenhändler vor wenigen Monaten eine unbekannte Komposition eines ukrainischen Komponisten für Gesang und Orgel anbot. Ein kurzer Blick genügte: Die Handschrift erwies sich als eindringliche, berührende Vertonung marianischer Bitten zum erhofften Frieden. Wir veröffentlichen hier den Notentext – ein musikalisch‑romantisches Kleinod, das unmittelbar berührt. (m&l)

Autor
Martin Hobi