herzlichwillkommen
Hier finden sich alle Grussworte chronologisch absteigend.
Werden – Sein – Vergehen ...
Liebe Leserinnen, liebe Leser
... so heisst das Triptychon von Giovanni Segantini, das - entstanden zwischen 1896 und 1899 - in drei grossformatigen Landschaftsbildern aus dem Engadin und Bergell den Jahreszyklus und im übertragenen Sinne den Lebenszyklus abbildet. Steht im Zyklus des Engadiner Malers das Vergehen am Ende, so passt dies sicher zur landläufigen Vorstellung und Empfindung des Novembers. Wird doch dieser Monat in vielen Gedichten beschrieben als eine Zeit der inneren Einkehr, des Fallens und Verschwindens.
Er beinhaltet aber mit Blick auf seine wichtigsten Feste neben dem Rückzug auch Aspekte, die einen ganzen Zyklus und Aufbruch darstellen.

Hans Memling (1433 - 1494)
Cantare amantis est
„Singen ist die Sache dessen, der liebt.“
Liebe Leserinnen, liebe Leser
Ich möchte unseren diesmonatigen Newsletter gerne mit diesem berühmten Zitat des heiligen Augustinus beginnen. Es beschreibt perfekt den Geist, mit dem unsere Gemeinden ihre Aktivitäten wieder aufnehmen. Der Herbst ist nun richtig angekommen: die Tage werden kürzer, das Wetter ändert sich, aber in unseren Kirchen ist eine besondere Wärme zu spüren.
Golden tropft Blatt um Blatt...
Liebe Leserin, lieber Leser
Nach dem fast schon überwältigend warmen, ja heissen, Sommer werden nun die Tage wieder kürzer, es dunkelt früher und die Blätter an den Bäumen färben sich allmählich herbstlich – wo sie es nicht schon aufgrund der Trockenheit und Hitze getan haben. Der Herbst kündigt sich an und macht nun allmählich dem Sommer den Platz streitig.
Der September befindet sich genau an diesem Übergang zwischen Spätsommer und Herbst. Je nachdem schenkt er uns noch einige goldene und warme Spätsommertage oder vielleicht auch schon den ersten Nebel am Morgen. Verschiedene Begriffe haben diese Zeit geprägt, so zum Beispiel «Altweibersommer» oder «Indian Summer»… (vielleicht fallen uns da noch weitere ein?)
Was ist «kirchenmusikalische Gestaltung (bzw. Mitgestaltung)» eines Gottesdienstes?
Liebe Leserin, lieber Leser,
Es mag die Eine oder den Anderen geben, die beim Begriff Kirchenmusik an musikalische Stilmerkmale denken. Von solchen Festlegungen kann hier natürlich nicht die Rede sein: Nachdem noch im Jahr 1903 Papst Pius X. in einem «Motu proprio» (d.h. in einer Verlautbarung «aus eigenem Antrieb») festgelegt hat, dass Musik umso mehr dem liturgischen Zusammenhang entspricht, je näher sie dem Gregorianischen Choral steht, hat sich das Zweite Vatikanische Konzil vor mehr als 60 Jahren für stilistische Offenheit ausgesprochen. Das Wort «kirchenmusikalisch» in unserer Frage meint also einen Anspruch, eine Funktion und einen Rahmen, keineswegs einen Stil. Weshalb stelle ich trotzdem die einleitende Frage?
Geh aus, mein Herz, und suche Freud
Geschätzte Leserinnen und Leser,
der Sommer ist mit voller Wucht angekommen.
Für viele Menschen beginnt die lang ersehnte Ferienzeit. Für ebenso viele Menschen wohl auch die Reisezeit.
Spuren des Geistes - Spuren der Menschen
Liebe Leserin, lieber Leser
Menschliches Schaffen, besonders im Bereich der Kunst, ist angetrieben von etwas Unsichtbarem. Um diesen Schaffensgeist geht es In diesem Monat auf Musik und Liturgie. Es geht um die Kreativität von Menschen aus verschiedenen Generationen, ganz unterschiedlicher Herkunft und künstlerischer Ausrichtung.
«In 40 Tagen in den Himmel...»
Liebe Leserin, lieber Leser
Am 14. Mai – fast genau in der Mitte des Monats – ist in diesem Jahr Christi Himmelfahrt. Den meisten unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist dieser Feiertag vor allem wegen der sogenannten "Brückentage" ein Begriff, die manche Arbeitgeber gewähren, womit ein sehr langes freies Wochenende möglich wird. Was aber genau die Bedeutung von «Auffahrt» ist und was dieser Tag mit Ostern zu tun hat, gehört nicht mehr zum geteilten Grundwissen in unserer Gesellschaft. Auf die Frage «was ist an Ostern / Auffahrt / Pfingsten passiert?» bekommt man bisweilen die spannendsten – und skurrilsten – Antworten.
Ostern - Auferstehung - Denk(an)stösse
wir feiern in wenigen Tagen Ostern – ich freue mich besonders auf die Osternachtfeier, etwa auf die Momente, wenn nach zweitägigem Schweigen die Orgel mit dem Gloria wieder einsetzt oder wenn kurz darauf nach längerer Unterbrechung erstmals das Halleluja wieder angestimmt wird.
Aus tiefer Not versus Laetare Ierusalem
Grund zur Freude – auch in der Fastenzeit?
Geschätzte Leserin,
geschätzter Leser,
wir befinden uns in der Fastenzeit. Allgemein anerkannt als eine Zeit der Umkehr, Zeit der Einkehr, Zeit der Busse. Vierzig Tage in Erinnerung an die Zeit, die Jesus fastend in der Wüste verbracht hat. In vielen Texten geprägt von Worten wie "Sünde" und "Schuld".
Aber ist die österliche Busszeit wirklich ausschliesslich eine Zeit, das Fehlverhalten von Menschen in den Vordergrund zu stellen?
Ich lade Sie ein, mit mir über dieses Thema nachzudenken.
Zeit der Reinigung - Zeit der Erneuerung
Geschätzte Leserin,
geschätzter Leser,
der Februar ist traditionell der Monat der Reinigung. Sein Name kommt vom lateinischen februare, was „reinigen“ oder „Fehler wiedergutmachen“ bedeutet. Im römischen Kalender war es die Zeit der Rituale zur Erneuerung und Vorbereitung. Diese Bedeutung findet auch im christlichen Glauben eine tiefe Resonanz, wo der Weg der inneren Reinigung, des Zuhörens und der Umkehr immer die Möglichkeit eines neuen Anfangs eröffnet.
Aus der Zeit gefallen
Geschätzte Leserin,
geschätzter Leser,
viele Menschen machen sich zum Jahreswechsel Gedanken, halten in einem Moment der Einkehr Rückschau oder blicken mit Vorsätzen und neuen Zielen für das beginnende Jahr in die Zukunft. In jedem Fall ist der Beginn von etwas Neuem damit verbunden, sich der Zeit als solcher bewusst zu werden. Und somit unweigerlich auch der Konstanten sowie der Veränderungen, die sie mit sich bringt.
Ich lade Sie herzlich ein, mit mir über ein paar Aspekte zu diesem Thema nachzudenken.
Ein gesegnetes Neues Jahr.

Einsiedeln.Codex366.p39
Komm, du Heiland aller Welt
Geschätzte Leserin,
geschätzter Leser,
manchmal ist es rückblickend erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht. So geht es mir, wenn ich daran denke, dass m&l inzwischen seit einem Jahr online ist. Damals war es genau am 1. Dezember, als wir Ihnen zu Beginn des Kirchenjahres mit dem ersten Advent die neue Erscheinungsweise präsentieren konnten. Einen Rückblick finden Sie in unserem Artikel "Ein Jahr m&l online".
Dieses Jahr fällt der Beginn des Kirchenjahres auf den 30. November. Daher können Sie dieses Editorial heute schon lesen, bevor morgen zu Beginn des neuen Monats wie üblich Newsletter und Artikel erscheinen.










