Golden tropft Blatt um Blatt...
Liebe Leserin, lieber Leser
Nach dem fast schon überwältigend warmen, ja heissen, Sommer werden nun die Tage wieder kürzer, es dunkelt früher und die Blätter an den Bäumen färben sich allmählich herbstlich – wo sie es nicht schon aufgrund der Trockenheit und Hitze getan haben. Der Herbst kündigt sich an und macht nun allmählich dem Sommer den Platz streitig.
Der September befindet sich genau an diesem Übergang zwischen Spätsommer und Herbst. Je nachdem schenkt er uns noch einige goldene und warme Spätsommertage oder vielleicht auch schon den ersten Nebel am Morgen. Verschiedene Begriffe haben diese Zeit geprägt, so zum Beispiel «Altweibersommer» oder «Indian Summer»… (vielleicht fallen uns da noch weitere ein?)
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Der Begriff Altweibersommer leitet sich von den Spinnweben ab, die in dieser Zeit durch den Morgennebel respektive den Rauhreif deutlich sichtbar werden. «Altweibersommer» hat also nichts mit dem weiblichen Geschlecht zu tun. Aber er beschreibt eine Besonderheit dieser Zeit und zugleich die Spannweite von Eindrücken, die uns die Natur nun schenkt.
Was die Natur uns auch schenkt, sind die Früchte von Feld und Baum. An manchen Orten wird Ende September ein Erntedankfest gefeiert. Auch dies ein Bild, das mit diesem Monat untrennbar verbunden scheint: die letzten Blumen aus dem Garten, die allmählich zu Ende gehende Ernte. Und der Dank für die Gaben der Natur an jenen, der alles geschaffen hat.


