aufgefallen: klangvoll

"Tchaka" - neue CD der Singknaben

Nach einer sechsjährigen Pause kehren die Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn mit einem Album zurück, das zu überraschen und zu begeistern verspricht: Tchaka. Eine spannende musikalische Reise, die Epochen und Stile vereint und ein intensives und nuanciertes Klangerlebnis schafft. Unter der Leitung von Tobias Stückelberger, dem neuen Dirigenten des Chores, und dank des entscheidenden Beitrags der Stimmbildner, erweist sich dieses Projekt als aussergewöhnlich und unbedingt hörenswert. Für m&l hat Giulia Ferraldeschi in die Aufnahmen hineingehört. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
März 2025

Anzeige

Ein Album, das Tradition und Innovation vereint

Der Titel des Albums, Tchaka, bezieht sich auf einen traditionellen haitianischen Eintopf, der für Vielfalt und Reichtum steht, und spiegelt perfekt den musikalischen Ansatz des Chores wider. In 78 Minuten Musik, die vom Sakralen bis zum Zeitgenössischen reicht, präsentiert sich die CD als ein fesselnder Mix aus Genres und Atmosphären.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 2

"Musik & Liturgie" feiert Geburtstag. Dieses Jahr geht das Schweizer Medium für katholische Kirchenmusik in seinen 150. Jahrgang. Was 1876 mit dem "Chorwächter" begann, wurde schliesslich unter dem Titel "Musik & Liturgie" zu einer Zeitschrift, die über das Chorwesen hinaus ein breites Spektrum kirchenmusikalischen Lebens und Schaffens abbildet.

In monatlichen Beiträgen halten wir Rückschau aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Geschichte und Rezeption von "Musik & Liturgie". Nach einem ersten Rückblick auf die Kontroverse rund um ein Titelbild folgt im zweiten Beitrag die Geschichte der Namensgebung der Zeitschrift. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
Die frisch diplomierten KirchenmusikerInnenDie frisch diplomierten KirchenmusikerInnen

Die frisch diplomierten KirchenmusikerInnen

© Foto: Roger Fuchs

rundblick: Schweizweit

Diplome in Kirchenmusik überreicht

Feststimmung am Mittwochabend, 25. Juni, in der Schutzengelkapelle: Absolventinnen und Absolventen der Musikakademie St.Gallen durften ihre Diplome in Kirchenmusik entgegennehmen. Gleichzeitig kam es zu zwei Verabschiedungen, Kimberly Brockman, langjährige Leiterin der Diözesanen Kirchenmusikschule St.Gallen sowie Martin Hobi, der ebenfalls lange Jahre ebendort als Dozent tätig war. Stadtpräsidentin Maria Pappa hielt die Festrede. Sie würdigte die Diplomierten als Brückenbauende, Klangwerkerinnen und Seelenmusiker. Wir übernehmen mit Dank den Artikel des Portals "Katholischer Konfessionsteil des Kantons St.Gallen". (m&l)

Autor
zvg, Roger Fuchs
schwerPunkt: Stimmgabel

Klangmaler aus dem Toggenburg – Peter Roth zum 81. Geburtstag

Mit seiner Messe «Juchzed und Singed» hat Peter Roth ein Werk geschaffen, das immer wieder gern gesungen wird. Kurz vor seinem 81. Geburtstag erklingt die Toggenburger Messe in einem Konzert in Winterthur. Grund genug, dem Komponisten einen Artikel zu widmen und sein Schaffen zu beleuchten. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: Angela Schöb

schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: Schweizweit
kreativtätig: Johannes Diederen

Fasnachts-Impressionen

Mit einem kurzen Bilder- und Videobericht wollen auch wir von m&l die fasnächtliche Zeit nicht unter den Tisch kehren. Zusammenkehren wird man in ein paar Tagen dann wieder die unzähligen Punscherli, Räppli oder Konfetti, oder wie sie alle in den jeweiligen Sprachregionen heissen. Dass Fasnacht neben der Freude durchaus auch etwas mit gelebter Gemeinschaft und pfarreilicher Arbeit zu tun haben kann, beweisen die Bilder aus der Pfarrei Rotmonten-St.Gallen. (m&l) 

Autor
Maja Bösch, Johannes Diederen
schwerPunkt: Registerzug

«Schatzsuche»

Das 5. Basler Orgelfestival

Vom 5. bis 14. September 2025 findet in Basel und in einigen Gemeinden des Kantons BL das 5. Basler Orgelfestival statt – unter dem vielversprechenden Motto «Schatzsuche». Es wird vom Verein KVOB gestaltet; diese Abkürzung steht für «Konzert-veranstaltende OrganistInnen in Basel», die sich im Jahr 2013 als Verein konstituiert und bereits in den Jahren 2014, 2016, 2018 und 2022 das Basler Orgelfestival durchgeführt haben. Für die aktuelle Ausgabe ihres Festivals haben die Mitglieder des Vereins Musik von KomponistInnen zusammengetragen, die in der Stadt Basel oder in ihrer Umgebung gewirkt haben. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
aufgefallen: klangvoll

Stille Nacht - ein Faktencheck

Übersetzt in über dreihundert Sprachen hat wohl kein anderes Weihnachtslied - ja wahrscheinlich kein Lied überhaupt - einen dermassen durchschlagenden internationalen Erfolg erlebt. Unser Faktencheck liefert die wichtigsten Hintergrundinformationen. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
aufgefallen: druufgschtoosse

«I believe in the Holy Catholic Tune»

Druuf gschtoosse | 17

Am letzten Tag des Bach-Jahres 1900, exakt am Silvesterabend vor 125 Jahren, verfasste der schottisch-australische Musikwissenschaftler und Komponist Franklin Peterson ein bemerkenswertes musikalisches Glaubensbekenntnis. Offenbar ohne Absicht zur Veröffentlichung entstand ein sehr persönliches, zweisprachiges Dokument – das «Credo eines Musikers». Wir werfen einen Blick auf diesen poetischen Fund. (m&l)

Autor
Martin Hobi
aufgefallen: leseZeichen

NEU - Pop-Chorbuch zum Gotteslob

Rezension

Von Michael Schütz ist im Strube Verlag ein Chorbuch zum Gotteslob erschienen, das laut Angaben des Verlages dazu einlädt, die Vielfalt des Liedguts im Gotteslob in einem frischen, inspirierenden Stil zu entdecken. Das Vorwort erwähnt weiter, dass durch Akkordfolgen, Rhythmen, Spielmuster und formale Strukturen, die der Popmusik entlehnt sind, eine besondere klangliche Wirkung entsteht, die das gemeinsame Singen und Musizieren bereichern soll. Matthias Wamser hat für Sie in das dreibändige Werk hineingeschaut und schildert für m&l seine Eindrücke. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: Stimmgabel

Gregorianik – Gesänge für die Ewigkeit

Die Anfänge des Gregorianischen Chorals liegen im Dunkeln.

Niemand weiss genau, wer diese Art von Gesängen «erfunden» hat, wie sie entstanden sind oder auf welchen Quellen sie basieren.
Und weil dies niemand genau weiss, gibt es verschiedene Vermutungen und Thesen, aber auch Legenden, die sich um den Gregorianischen Choral ranken.

Autor
Thomas A. Friedrich