schwerPunkt: Stimmgabel

Gregorianik – Gesänge für die Ewigkeit

Die Anfänge des Gregorianischen Chorals liegen im Dunkeln.

Niemand weiss genau, wer diese Art von Gesängen «erfunden» hat, wie sie entstanden sind oder auf welchen Quellen sie basieren.
Und weil dies niemand genau weiss, gibt es verschiedene Vermutungen und Thesen, aber auch Legenden, die sich um den Gregorianischen Choral ranken.

Autor
Thomas A. Friedrich
Mai 2025

Allgemeine Verbreitung fand die Legende um Papst Gregor I. († 604), der auch «Gregor der Grosse» genannt wird, wonach ihm die Melodien direkt vom Heiligen Geist in Form einer Taube eingegeben wurden, und er sie lediglich niederschrieb.

Wie das gegangen sein soll, ist allerdings ein Rätsel, da seinerzeit die Notenschrift noch nicht erfunden war.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Austausch im PlenumAustausch im Plenum

Austausch im Plenum

© Foto: Jubilate, Andreas Wyss

rundblick: jubilatehautnah

Retraite Jubilate Chance Kirchengesang 2025

Am Freitag, 17. und Samstag, 18. Januar fand in den Räumlichkeiten der Theologischen Hochschule Chur die dritte Retraite zum neuen Kirchengesangsmedium Jubilate statt. Auf Einladung des Projektteams trafen sich rund 30 Jubilate-Mitarbeitende und Gäste aus den Bereichen Kirchenmusik, Theologie, Pastoral, Liturgie und Ökumene zum jährlichen Austausch. Dieser war dieses Jahr folgenden Schwerpunkten gewidmet: dem Konzept des geplanten Buches, einem ersten Einblick in den digitalen Gottesdienstplaner und der Auseinandersetzung mit ersten Gottesdienstformularen. Wir geben einen Stimmungsbericht wieder. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: Bodysoul

20 Jahre Domsingschule St.Gallen

Erfolgreiche Kinder- und Jugendchöre, die in unserer Zeit nicht ums Überleben kämpfen, sondern sich im Gegenteil als fester Bestandteil einer Region etablieren - dass dies möglich ist, zeigt die Domsingschule St.Gallen. (m&l)

Autor
zvg, Johannes Diederen
schwerPunkt: Registerzug

Ein Konzert zum Abschied

Der Verein Luzerner Orgelfreunde verabschiedet seinen Gründer und langjährigen Präsidenten aus dem Vorstand und tut dies im Rahmen eines eindrücklichen Konzertes im KKL. Selbstverständlich greift dabei der Gefeierte selber in die Tasten. Ein Abend für, mit und von Wolfgang Sieber. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: treffpunkt

Johannes Strobl verlässt Muri

Zu den Erfolgsgeschichten der jüngeren Musikgeschichte des Landes gehört – vor allem auf dem Gebiet der innovativen Pflege der Alten Musik – die 23 Jahre lange Tätigkeit von Johannes Strobl in Muri AG, der die Reihe „Musik in der Klosterkirche“ zu einem international bekannten Anziehungspunkt gemacht hat. Strobl wird sich künftig auf seine Aufgaben an der Hochschule Luzern – Musik konzentrieren; sein Nachfolger an der Klosterkirche ist Christoph Anzböck. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
aufgefallen: druufgschtoosse

Frisch ans Werk: Singen nach Zahlen

Druuf gschtoosse | 20

Eine Linie, die durch Zahlen verläuft, aber auch oberhalb und unterhalb, alles gewürzt mit vereinzelten Kommata und Bindebogen – und fertig sind die notenlos geschriebenen Melodien. Vom überraschenden Fund zweier «Notenhefte» ohne Noten.

m&l gratuliert dem frisch gekürten Träger der Orlando-di-Lasso-Medaille herzlich. (m&l)

Autor
Martin Hobi
liturgielebendig: erfahrungsschatz

Kreativer Umgang mit musikalischen Bausteinen

Die musikalische Gestaltung eines Gottesdienstes bedarf einer gründlichen Vorbereitung. Immer öfter stehen wir erfreulicherweise vor der Situation, dass verschiedene Gruppierungen mit unterschiedlichen Musikrichtungen gemeinsam einen Gottesdienst mitgestalten. Es heisst nicht mehr «heute singt der Kirchenchor» und an einem anderen Datum «die Jugendband gestaltet die Feier», sondern Kirchenchor und Jugendband.
Wenn Jugendband, Kinderchor, Kirchenchor, Schola, Orgel, KantorIn gemeinsam in der Liturgie beteiligt werden wollen, ist Kreativität gefragt. (m&l) 

Autor
Udo Zimmermann
aufgefallen: treffpunkt

«Kirchenmusik ist ein pastoraler Dienst»

Wie können die Begabungen der Kirchenmusiker/innen für die Pastoral fruchtbar gemacht werden? Ein Einblick in eine gelingende Zusammenarbeit, die das Potenzial und die strukturellen Konsequenzen sichtbar machen.

Wir übernehmen dankbar ein Interview, das Maria Hässig für die Schweizer Kirchenzeitung SKZ No 8/2025 mit Maja Bösch, Vreni Ammann und Raphael Troxler geführt hat. (m&l)

Autor
Maria Hässig, SKZ
schwerPunkt: jubiläumm&l

Festakt 150 Jahre «Musik & Liturgie»

Im Jahr 1876 erschien das Publikationsorgan des SKMV als "Chorwächter" zum ersten Mal. In den folgenden 150 Jahre haben sich Menschen bis heute dafür eingesetzt, über katholische Kirchenmusik und die musikalische Alltagspraxis in der Liturgie zu berichten. «Musik & Liturgie» lädt zum Jubiläumsanlass nach Einsiedeln. (m&l)

Autor
Redaktion m&l

© Foto: Matthias Wamser

schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 7

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (II)

Anlässlich des 150. Jahrgangs unserer Zeitschrift betrachten wir Themen, Anliegen, Initiativen und Diskussionen aus ihrer langen Geschichte. Im vorigen Beitrag zu dieser Reihe war vom Orgelbau die Rede, dessen Geschichte in den bald 150 Jahren des Bestehens der Zeitschrift von extremen Veränderungen geprägt war und ist. Heute sammeln wir einige Informationen über die Tätigkeit jener Menschen, die auf den Orgeln gespielt haben. Aus Kapazitätsgründen müssen wir uns auf die frühen Jahre des Blattes beschränken. (m&l)

Autor
Matthias Wamser