Zwischen Disziplin und Schönheit
Der heilige Karl Borromäus und die Reform der Kirchenmusik
Zwischen strengen Regeln und klangvoller Schönheit: Wie viel Freiheit darf Kirchenmusik haben?
Ein Blick auf Karl Borromäus, dessen Gedenktag die Kirche am 4. November feiert, und eine Reform, die das Verhältnis von Musik, Wort und Gebet neu prägte. (m&l)

Heiliger Karl Borromäus
© Foto: Barbara Fleischmann
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Wenn man über die katholische Reform des 16. Jahrhunderts spricht, ist der heilige Karl Borromäus (1538–1584) eine zentrale Gestalt. Als Erzbischof von Mailand setzte er sich für die Erneuerung des kirchlichen Lebens ein. Karl Borromäus ist Patron des Bistums Lugano und neben Luzius zweiter Patron des Bistums Chur.
Besondere Aufmerksamkeit schenkte er der Ausbildung der Priester, der Ordnung des Gottesdienstes und der religiösen Unterweisung der Gläubigen.
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