aufgefallen: druufgschtoosse

Wer übernimmt die Uraufführung?

Druuf gschtoosse | 14

Ein überraschender Fund begeistert. Entdeckt wurde eine Motette für Chor und Orgel von Johann Gustav Eduard Stehle, dem früheren St. Galler Domkapellmeister und Gründer dieser Zeitschrift vor 150 Jahren. Wir freuen uns, das wirkungsvolle und gut auszuführende Werk für Chor und Orgel  auf unserem Portal erstmals präsentieren zu können. (m&l)

Autor
Martin Hobi
April 2025

Anzeige

Dass im 150. Jahrgang dieser Zeitschrift eine bisher unbekannte Motette des Gründers dieser Zeitschrift ans Licht kommt, überrascht sehr. Der Komponist und Domkapellmeister Johann Gustav Eduard Stehle (1839-1915) war zu seiner Zeit unumstritten die berühmteste Kirchenmusikerpersönlichkeit in der Schweiz.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

schwerPunkt: Stimmgabel, Leuchtturm

Ein Friedens-Appell – Die «Misa a Buenos Aires»

Am 19. Juli kann der argentinische Komponist Martín Palmeri seinen sechzigsten Geburtstag feiern. m&l gratuliert an dieser Stelle herzlich. Ich möchte den runden Feiertag zum Anlass nehmen, meinem Freund eine sehr persönliche Interpretation zu einem seiner wohl bekanntesten Werke, der Misa Tango, zu widmen. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: Registerzug, Leuchtturm

Orgeltage Olten zum Zweiten

Im September 2026 präsentieren sich die verschiedenen Kirchen in Olten zum zweiten Mal als Konzertorte in der Reihe «Orgeltage Olten». Neben Orgelkonzerten in der katholischen Kirche St. Martin und einem Chorkonzert in der christkatholischen Stadtkirche gibt es auch einen Orgelspaziergang und das neue Format «Spiel deinen Song» für MusikschülerInnen.

Wir haben mit dem Mit-Initianten und Organisator der Orgeltage, dem Organisten Georg Grass, gesprochen. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: crescendo.org

rundblick: grenzenlos
aufgefallen: treffpunkt

Crescendo: Kunst, Glaube und Gemeinschaft

Ein Porträt

Crescendo ist ein internationales christliches Netzwerk von professionellen Musikern, Studierenden und Künstlern. Es wurde 1985 in Basel von Beat und Airi Rink gegründet. Heute befindet sich das internationale Büro noch in Basel, aber die Bewegung ist in etwa vierzig Ländern aktiv und verbindet fast 2.000 Mitglieder weltweit. Giulia Ferraldeschi hat sich mit Beat Rink unterhalten. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
rundblick: grenzenlos

Reisetipp No 7 - Musik auf Reisen

Musik im italienischen August

Für alle, die geistliche Musik nicht nur als Beruf oder liturgischen Dienst, sondern als eine tiefe Suche nach Schönheit und Spiritualität erleben, bietet eine Sommerreise nach Italien eine besondere Perspektive. Es ist die Gelegenheit, die grossen Meisterwerke des geistlichen und historischen Repertoires genau an den Orten zu erleben, für die sie geschaffen wurden: in der majestätischen Akustik monumentaler Basiliken, im Charme historischer Kathedralen und in der stimmungsvollen Stille ländlicher Pfarrkirchen. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
rundblick: Schweizweit

150 Jahre «Musik und Liturgie»

Mit grosser Freude laden wir Sie zum Jubiläumsanlass 150 Jahre «Musik und Liturgie» vom 14. März 2026 ins Kloster Einsiedeln ein. Immer wieder haben sich diverse Personen dafür eingesetzt, über die Kirchenmusik und ihre Entwicklungen zu berichten, sowie die musikalische Alltagspraxis in der Liturgie aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Dass dieses Bestreben über 150 Jahre nie abgebrochen wurde, ist ein Grund zu feiern! (m&l)

Der Anlass startet um 12.15 Uhr mit einem Apéro Riche im Hofspeisesaal des Klosters Einsiedeln.
Anschliessend begeben wir uns um 13.30 Uhr in die Klosterkirche, wo uns der Festakt mit Wort und Musik erwartet.

Neben musikalischen Beiträgen von verschiedenen Chören werden drei kirchenmusikalisch bedeutende Personen der Deutschschweiz mit einer Medaille geehrt. Es sind dies Martin Hobi und Pater Theo Flury (Verleihung der Orlando di Lasso Medaille) und Abt Urban Federer (Ambrosius Medaille).

Nutzen Sie als Leserinnen und Leser von «Musik und Liturgie» exklusiv den oben stehenden QR-Code zur persönlichen Anmeldung. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern und wir Sie am 14. März 2026 in Einsiedeln begrüssen dürfen.

Autor
Redaktion m&l
Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in LenzburgDer Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

© Foto: Johannes Diederen

schwerPunkt: Stimmgabel, Registerzug, Leuchtturm

Orgelweihe in der katholischen Kirche Lenzburg

Am vergangenen Sonntag, 29. Juni konnte in der katholischen Kirche zum Titularfest Herz Jesu die neue Orgel der Firma Rieger-Orgelbau GmbH aus Schwarzach (Vorarlberg) eingeweiht werden. m&l durfte Eindrücke von den letzten vorbereitenden Proben einfangen und kurz mit dem Komponisten Steven J. Heelein sprechen, der beim ausgeschriebenen Wettbewerb den ersten Preis und damit den Auftrag für die gesamte Messe erhalten hat. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: Leuchtturm

«Zelus domus tuae comedit me»

Laurence Feininger (1909–1976) zum 50. Todestag

Am 7. Januar 1976 kam Pater Laurence Feininger bei einem tragischen Autounfall auf der Brennerautobahn in der Nähe von Freienfeld (Campo di Trens) ums Leben. Fünfzig Jahre nach diesem dramatischen Ereignis gedenkt die Welt der Kirchenmusik einer der einzigartigsten, unabhängigsten und bedeutendsten Persönlichkeiten der Musikwissenschaft des 20. Jahrhunderts. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
schwerPunkt: nachgedacht

Alles was Recht ist… – Musikerverträge

Hochfeste sind «Hochsaison» für Kirchenmusikerinnen und -musiker. Neben Planung und Einstudierung der Werke für die jeweiligen Gottesdienste stellt sich die Frage nach dem Engagement von zusätzlichen Musikern und Solisten. Wie gestaltet sich deren Verpflichtung, so dass diese auch rechtlich bestand hat? Der Versuch einer kleinen Anleitung. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
schwerPunkt: Leuchtturm

Nachruf auf einen Pionier

Am 3. September 2025 verstarb Peter Fasler, der Begründer des «Orgelverzeichnisses Schweiz und Liechtenstein». Der am 21. Februar 1940 geborene, in Basel wohnende Orgelfreund hat seit Beginn der 1990er-Jahre auf dem Gebiet der digitalen Orgeldokumentation gearbeitet. Dies zu einer Zeit, da die private Erstellung einer Homepage bei weitem nicht so einfach und komfortabel war, wie heute. (m&l)

Autor
Matthias Wamser