rundblick: grenzenlos

Mission durch Musik

In den Jesuitenmissionen der bolivianischen Chiquitanía trifft im 18. Jahrhundert europäische Barockmusik auf die musikalischen Traditionen der indigenen Gemeinschaften. Daraus entwickelte sich eine eigenständige Musikkultur, die in dieser Region bis heute Bestand hat. Eine der prägendsten Figuren dieser Zeit ist der Schweizer Jesuit Martin Schmid, der in der Chiquitanía als Missionar, Musiker, Instrumentenbauer und Architekt wirkte. Im Rahmen des Monats der Weltmission 2026 lädt Missio Schweiz dazu ein, dieses besondere musikalische Erbe anlässlich mehrerer musikalischen Feiern in der Schweiz zu entdecken. (zvg)

Autor
Markus Cott zvg
September 2026

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Wenn man sich aus Schweizer Sicht mit der Kultur- und Kirchengeschichte Boliviens auseinandersetzt, dann begegnet man unweigerlich dem aus Baar stammenden Jesuiten Martin Schmid (*1694–1772) - dem «Genie des Urwalds». Während 37 Jahren, bis zur Vertreibung der Jesuiten aus Lateinamerika (1767), wirkte er in Bolivien als Missionar, Architekt, Instrumentenbauer und Musiker.

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