schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: gemeinsamunterwegs

Fröhliche Farbigkeit für Familien

In Zeiten von leeren Kirchenbänken suchen wir vor allem auch in der Familienpastoral nach neuen Wegen. Einige hoffnungsvolle Initiativen wollen wir hier vorstellen – auch weil wir in dieser neuen Art einer gemeinsamen Feier durchaus auch Potenzial für den Bereich Kirchenmusik sehen. Zielpublikum sind junge Familien, der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Erleben.

Autor
Renata Maria Jeker
April 2025

Anzeige

Beispiel Winterthur

Vergangenes Jahr startete der Versuch eines neuen Angebotes für Familien in Winterthur. Der Zusammenschluss von mehreren MitarbeiterInnen aus verschiedenen Pfarreien bot sich an, da Winterthur als Grossstadt mit über 100'000 Einwohner zwar 7 Pfarreien hat, auf staatskirchlicher Seite jedoch zu einer einzigen Kirchgemeinde zusammengeschlossen ist. Insofern sollte die Zusammenarbeit über die Pfarreigrenzen hinaus keine strukturellen Probleme bereiten.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Mauritiusorgel der St. Moritzkirche Augsburg (Orgelbau Rieger, 1973)Mauritiusorgel der St. Moritzkirche Augsburg (Orgelbau Rieger, 1973)

Mauritiusorgel der St. Moritzkirche Augsburg (Orgelbau Rieger, 1973)

© Foto: Renata Maria Jeker

rundblick: Schweizweit

Kirchenmusik - Quo vadis?

Die Nachricht schreckte auf: die Kirchenmusikschule Aargau KMSA stellt ihren Betrieb ein. Was sicher auch den veränderten Bedingungen auf dem kirchlichen Arbeitsmarkt geschuldet ist, lässt vor allem eine Frage offen: wohin wollen wir in Bezug auf Ausbildung, Anstellung und Anforderung in Sachen Kirchenmusik? Wo liegen die Schwächen und wo können wir allenfalls Stärken entwickeln?
Eine kleine Rundumschau mit einem Hauptaugenmerk auf die Bildungslandschaft Kirchenmusik in der Schweiz.

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: treffpunkt

Johannes Strobl verlässt Muri

Zu den Erfolgsgeschichten der jüngeren Musikgeschichte des Landes gehört – vor allem auf dem Gebiet der innovativen Pflege der Alten Musik – die 23 Jahre lange Tätigkeit von Johannes Strobl in Muri AG, der die Reihe „Musik in der Klosterkirche“ zu einem international bekannten Anziehungspunkt gemacht hat. Strobl wird sich künftig auf seine Aufgaben an der Hochschule Luzern – Musik konzentrieren; sein Nachfolger an der Klosterkirche ist Christoph Anzböck. (m&l)

Autor
Matthias Wamser

© Foto: Roger Fuchs

rundblick: Schweizweit
aufgefallen: treffpunkt

Xoán Castiñeira wird neuer Leiter der Diözesanen Kirchenmusikschule St.Gallen

Jetzt ist klar, wer die Nachfolge von Kimberly Brockman, bis Ende Juli Schulleiterin der Diözesanen Kirchenmusikschule (dkms), antritt: Xoán Castiñeira, 41 Jahre alt, wohnhaft in Niederteufen. Derzeit hat er ein ganzes Portfolio an Aktivitäten im Musikbildungsbereich inne. Zuvor stand er viele Jahre lang an der Spitze der J.S. Bach Stiftung. Kimberly Brockman tritt in den frühzeitigen Ruhestand, bleibt der Schule aber in einem kleinen Pensum noch ein Jahr lang erhalten. Träger der dkms ist der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen. (zvg)

Autor
Roger Fuchs
rundblick: jubilatehautnah

Jubilate - Neue Medien für den Kirchengesang

Tätigkeitsbericht 2024 - Ausblick 2025

Anlässlich der Jahresretraite Mitte Januar 2025 präsentierte Projektleiterin Sandra Rupp Fischer den Rückblick 2024 sowie den Ausblick auf 2025. (jubilate.ch)

Autor
Sandra Rupp Fischer
aufgefallen: klangvoll

Johann Sebastian Bach - Arrangements & Transcriptions

CD-Neuerscheinung - Rezension

Gern geben wir an dieser Stelle den Höreindruck einer neu erschienenen Aufnahme wieder. Neben der Tatsache, dass der Interpret die meisten der aufgenommenen Bearbeitungen von Werken J.S. Bachs selbst erstellt hat, ist die Wahl eines französisch-symphonischen Instrumentes eine reizvolle klangliche Erfahrung. Matthias Wamser hat für Sie in die CD hineingehört. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: Leuchtturm
aufgefallen: klangvoll

«Zurich Mass»

Die Zwingli-Stadt hat ihre eigene Messkomposition: Die «Zurich Mass» des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds erlebte am 24. November 2024 ihre Uraufführung – in der Liebfrauenkirche im Gottesdienst zum Christkönigsfest. m&l war mit dabei und schildert in diesem Artikel Eindrücke zum Werk und zur Aufführung des Chores an Liebfrauen unter der Leitung von Bernhard Pfammatter. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: Stimmgabel

Im Schatten des grossen Bruders? Franz Joseph und Johann Michael Haydn

Sie sind nicht selten, die Geschwisterpaare, die uns in der Geschichte der Musik begegnen. Oft jedoch ist eines der Geschwister weitaus bekannter, das andere fristet ein Schattendasein. Auch in der Kirchenmusik gibt es sie – die Komponisten (und manchmal auch Komponistinnen), die im Schatten des berühmteren Bruders kaum wahrgenommen werden. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
St.Gallen, Stiftsbibliothek / Cod. Sang. 542 – Manfred Barbarini Lupus, Vierstimmige GesängeSt.Gallen, Stiftsbibliothek / Cod. Sang. 542 – Manfred Barbarini Lupus, Vierstimmige Gesänge

St.Gallen, Stiftsbibliothek / Cod. Sang. 542 – Manfred Barbarini Lupus, Vierstimmige Gesänge

© Foto: https://www.e-codices.unifr.ch

schwerPunkt: Leuchtturm

Fachtage Klosterkultur stellen Klostermusik ins Schaufenster

Zum vierten Mal treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Klöstern, musealen und wissenschaftlichen Institutionen zu den Fachtagen Klosterkultur. Nachdem die Tagung 2019 bereits in St.Gallen stattfand, ist die Stiftsbibliothek nun zum zweiten Mal Gastgeberin. Thema der vom 10. bis 13. September stattfindenden Fachtagung lautet «Zwischen Himmel und Erde – Musik im Kloster». Ein Programmteil ist auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich. (zvg)

Autor
Roger Fuchs
schwerPunkt: nachgedacht

(Kirchen)Musik - eine Männerdomäne?

„Mulier taceat in ecclesia“ - jahrhundertelang wurde dieser Satz aus 1 Kor 14,34 gern von Klerus, Machthabern und Männern zitiert und benutzt, um Frauen von kirchlichen und - daraus abgeleitet - auch weltlichen öffentlichen Funktionen fernzuhalten. Letztendlich auch von der Musik. Zum Glück nicht ganz. Und zum Glück nicht endgültig. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi