aufgefallen: leseZeichen

Alfred Hochedlinger – Stern der Sterne

Viele Chorleiterinnen und Chorleiter kennen wohl das Problem: auf der Suche nach neuer Literatur für die vielleicht wieder einmal kleiner gewordene Besetzung hat man alle einschlägigen Kataloge dreimal vorwärts und rückwärts durchstöbert.
Eine Messe soll es sein. Viel Zeit zur Einstudierung bleibt nicht. Und in die Weihnachtszeit soll sie auch noch passen. Latein - zu altmodisch. Eine Gospelmesse - zu viel englischer Text.
Ein Werk, das da vielleicht wie gerufen zu scheinen mag, ist die neue Komposition Hochedlingers: «Stern der Sterne». (m&l)

Autor
Johannes Lienhart
Oktober 2024

Besetzt für Streicher, vierstimmigen gemischten Chor und Orgel wird die kurze Messkomposition mit angegebenen dreizehn Minuten sicherlich nicht den Rahmen einer Mitternachtsmesse sprengen. Mitternachtsmesse? Ja, der deutlich heiligabendliche Text («…ist geboren zur Nacht.» etc.) weist auf diesen Anlass hin. Allzu hoch hinaus werden Soprane und Tenöre nicht müssen: Vom Sopran wird G verlangt, vom Tenor bis F.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Die Taufkirche Iribarrens Santiago de SangüesaDie Taufkirche Iribarrens Santiago de Sangüesa

Die Taufkirche Iribarrens Santiago de Sangüesa

aufgefallen: klangvoll

Im Fokus - Kirchenmusik des späten Barocks Spaniens

Komponistenporträt

Vergessene Klänge, neu entdeckt: Die spanische Barockmusik des 18. Jahrhunderts überrascht mit einer Vielfalt, die lange im Schatten stand. Im Mittelpunkt steht heute Juan Francés de Iribarren – ein Komponist, dessen Musik dank verschiedener Ensembles wieder zum Leben erwacht. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi

© Foto: Sabine Zgraggen

aufgefallen: klangvoll

Standing Ovations – Cäcilienchor verzaubert die Gäste

Konzertbericht – Cäcilienchor Thalwil

Geistliche Musik findet ihren Platz nicht ausschliesslich im Gottesdienst. Auch im Rahmen eines Konzertes dargeboten, können die Klänge die Zuhörenden emotional und spirituell berühren. Wir berichteten im Vorfeld über das Programm und veröffentlichen hier die uns zugestellte Besprechung. (m&l)

Autor
Sabine Zgraggen
schwerPunkt: Registerzug

Kinder an die Orgel - Ein neuer Zugang

Die Königin der Instrumente scheint - schaut man sich die Hitliste der Instrumente an, die Kinder heute lernen wollen - aus der Zeit gefallen zu sein. Aber es gibt positive Ansätze, dieser Tendenz entgegenzutreten. Gerne veröffentlichen wir einen Beitrag, der im Januar 2025 auf organ-journal.com erschienen ist. (m&l)

Autor
Yun Zaunmayr und Mirko Rechnitzer
aufgefallen: leseZeichen

Der Dialog zwischen Musik und Philosophie

Gedanken zum Buch von Martin Link über die Zusammenarbeit von Berio und  Eco

Die Freundschaft zwischen Luciano Berio und Umberto Eco, bietet eine tiefgehende Untersuchung der aussergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten Luciano Berio und dem Philosophen Umberto Eco. Mit einem historischen-kritischen und interdisziplinären Ansatz liefert Link eine anregende Reflexion darüber, wie die musikalische Sprache und die Philosophie miteinander in Dialog treten. Dieser Dialog, der in einer Zeit kulturellen Umbruchs entstand, führt zu einem tieferen Verständnis der Bedeutung von Musik. Darüber hinaus bietet das Buch interessante Einblicke in die liturgische Musik, in der Wort und Klang zu einer gemeinsamen spirituellen Erfahrung verschmelzen.

Autor
Giulia Ferraldeschi

© Foto: Matthias Wamser

schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 7

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (II)

Anlässlich des 150. Jahrgangs unserer Zeitschrift betrachten wir Themen, Anliegen, Initiativen und Diskussionen aus ihrer langen Geschichte. Im vorigen Beitrag zu dieser Reihe war vom Orgelbau die Rede, dessen Geschichte in den bald 150 Jahren des Bestehens der Zeitschrift von extremen Veränderungen geprägt war und ist. Heute sammeln wir einige Informationen über die Tätigkeit jener Menschen, die auf den Orgeln gespielt haben. Aus Kapazitätsgründen müssen wir uns auf die frühen Jahre des Blattes beschränken. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
aufgefallen: treffpunkt

Tagebuch eines Pfarreifestes

Katholisch Weinland feiert(e) sein Kirchenfest

Etwas, das wohl manch Eine oder Einer kennt: zu knapp erscheint die Vorbereitungszeit… Eine Chronologie der notwendigen und nicht immer ganz geplanten Ereignisse und Massnahmen, die schlussendlich doch zum Erfolg geführt haben. Mit Freude weist die Redaktion darauf hin, dass die Kirchenmusik einen wichtigen Beitrag zur Verbindung von Pfarreiangehörigen aller Generationen beigetragen hat.
In Form eines Tagebuchs als Anregung und Ermutigung zur Nachahmung empfohlen... (m&l) 

Autor
Roberto Alfarè

© Foto: iStock-1984345363 Sean Fleming

aufgefallen: kalenderblatt

Joachims Kalenderblatt Musik (X)

Geburts- und Todestage Dezember 2025

Zusammengefasst von Christian J. Albrecht.
Und schon richtet sich unser Blick auf den letzten Monat in diesem Jahr: Wem ist da zu gedenken? Und anschliessend erscheint im Rückspiegel eine musikalische Geschichte rein schweizerischer Provenienz… Der Vorlauf von 6 Monaten möge auch dieses Mal der eigenen Programmplanung als Inspiration dienlich sein. (m&l)

Autor
Christian J. Albrecht
schwerPunkt: Bodysoul

So ein Theater!? – Zwischen Krippenspiel und Weihnachtstheater

Die Weihnachtsgeschichte lädt dazu ein, als Krippenspiel umgesetzt zu werden. An vielen Orten wird denn auch in einem Familiengottesdienst – vielfach am frühen Abend des 24. Dezember – mit Kindern, Kostümen, Requisiten und viel oder wenig Musik die Erzählung der Evangelien umgesetzt. Dabei kommt manchmal ein ganzer Zoo von Tieren und Figuren zum Einsatz, die mit der biblischen Weihnachtsgeschichte wenig gemein hat. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: crescendo.org

rundblick: grenzenlos
aufgefallen: treffpunkt

Crescendo: Kunst, Glaube und Gemeinschaft

Ein Porträt

Crescendo ist ein internationales christliches Netzwerk von professionellen Musikern, Studierenden und Künstlern. Es wurde 1985 in Basel von Beat und Airi Rink gegründet. Heute befindet sich das internationale Büro noch in Basel, aber die Bewegung ist in etwa vierzig Ländern aktiv und verbindet fast 2.000 Mitglieder weltweit. Giulia Ferraldeschi hat sich mit Beat Rink unterhalten. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi