aufgefallen: leseZeichen

Alfred Hochedlinger – Stern der Sterne

Viele Chorleiterinnen und Chorleiter kennen wohl das Problem: auf der Suche nach neuer Literatur für die vielleicht wieder einmal kleiner gewordene Besetzung hat man alle einschlägigen Kataloge dreimal vorwärts und rückwärts durchstöbert.
Eine Messe soll es sein. Viel Zeit zur Einstudierung bleibt nicht. Und in die Weihnachtszeit soll sie auch noch passen. Latein - zu altmodisch. Eine Gospelmesse - zu viel englischer Text.
Ein Werk, das da vielleicht wie gerufen zu scheinen mag, ist die neue Komposition Hochedlingers: «Stern der Sterne». (m&l)

Autor
Johannes Lienhart
Oktober 2024

Anzeige

Besetzt für Streicher, vierstimmigen gemischten Chor und Orgel wird die kurze Messkomposition mit angegebenen dreizehn Minuten sicherlich nicht den Rahmen einer Mitternachtsmesse sprengen. Mitternachtsmesse? Ja, der deutlich heiligabendliche Text («…ist geboren zur Nacht.» etc.) weist auf diesen Anlass hin. Allzu hoch hinaus werden Soprane und Tenöre nicht müssen: Vom Sopran wird G verlangt, vom Tenor bis F.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Kopf der Zeitschrift «Der Chorwächters». Die heilige Cäcilia im Januar 1925Kopf der Zeitschrift «Der Chorwächters». Die heilige Cäcilia im Januar 1925

Kopf der Zeitschrift «Der Chorwächters». Die heilige Cäcilia im Januar 1925

schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 4

Die «Preis- und Jubiläumsmesse» - verschollen, verschwunden, vergessen?

«Musik & Liturgie» feierte auch vor 100 Jahren, damals noch als «Der Chorwächter». Zu dessen 50-jährigem Jubiläum wurde ein «kirchenmusikalischer Wettbewerb an schweizerische Komponisten» ausgeschrieben. Ein Einblick in eine engagiert-bewegte Zeit. (m&l)

 

Autor
Martin Hobi
aufgefallen: leseZeichen

"Die Überlieferung der Werke Telemanns – Perspektiven der Forschung"

Buchrezension

Georg Philipp Telemann, einer der Riesen des Barock, fasziniert auch heute noch mit seiner Musik, die voller Einfallsreichtum und Energie steckt. Das neu erschienene Buch bietet eine faszinierende Reise durch seine Werke und verbindet Tradition mit Innovation – ein Muss für alle Telemann-Fans. Giulia Ferraldeschi hat die Publikation für m&l gelesen und fasst den Inhalt sowie ihre Eindrücke zusammen. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
Marc Chagall - David mit der HarfeMarc Chagall - David mit der Harfe

Marc Chagall - David mit der Harfe

© Foto: www.originalgrafik.de

schwerPunkt: nachgedacht

„Doch du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels“

Moderne Lobpreislieder zählen mittlerweile zum festen Repertoire katholischer Gottesdienste. Weit weniger bekannt jedoch ist die untrennbar zu ihnen gehörende spezifische Theologie der Musik. Eine nähere Betrachtung könnte das katholische Verständnis von Kirchenmusik bereichern.
Dankbar veröffentlichen wir einen Text, der zuerst in Gottesdienst 2026, Heft 19, S. 218-219 erschienen ist. (m&l)

Autor
Sebastian Pietsch
schwerPunkt: Registerzug

Der Kiefer spielt mit

Zu Kieferbeschwerden bei Organistinnen und Organisten

Über Rücken, Schultern und Handgelenke von Musizierenden wird viel geforscht. Über den Kiefer im allgemeinen wenig und über den Kiefer von Organistinnen und Organisten bis vor kurzem gar nichts. Eine Befragung der Hochschule Luzern und der Universität Bern hat diese Lücke verkleinert. Die Ergebnisse dieser ersten Studie wirken zunächst beruhigend. Bei genauerem Hinsehen bleibt eine unbequeme Frage. (m&l)

Autor
Suzanne Z’Graggen
Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in LenzburgDer Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

© Foto: Johannes Diederen

schwerPunkt: Stimmgabel, Registerzug, Leuchtturm

Orgelweihe in der katholischen Kirche Lenzburg

Am vergangenen Sonntag, 29. Juni konnte in der katholischen Kirche zum Titularfest Herz Jesu die neue Orgel der Firma Rieger-Orgelbau GmbH aus Schwarzach (Vorarlberg) eingeweiht werden. m&l durfte Eindrücke von den letzten vorbereitenden Proben einfangen und kurz mit dem Komponisten Steven J. Heelein sprechen, der beim ausgeschriebenen Wettbewerb den ersten Preis und damit den Auftrag für die gesamte Messe erhalten hat. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
aufgefallen: druufgschtoosse

Wer übernimmt die Uraufführung?

Druuf gschtoosse | 14

Ein überraschender Fund begeistert. Entdeckt wurde eine Motette für Chor und Orgel von Johann Gustav Eduard Stehle, dem früheren St. Galler Domkapellmeister und Gründer dieser Zeitschrift vor 150 Jahren. Wir freuen uns, das wirkungsvolle und gut auszuführende Werk für Chor und Orgel  auf unserem Portal erstmals präsentieren zu können. (m&l)

Autor
Martin Hobi
schwerPunkt: Stimmgabel

Sologesang im Gottesdienst - was es ausser «Ave Maria» sonst noch gibt…

Es sind manchmal Ausnahmesituationen, die zu neuen Ideen und Möglichkeiten führen. In unserem Fall war es die Pandemie vor 5 Jahren, die uns plötzlich vor neue Herausforderungen stellte: das Singverbot Ende 2020 hat die Chöre und den Gemeindegesang ausgebremst, vielleicht aber auch hier und dort einem Sänger oder einer Sängerin die Gelegenheit zur Mitwirkung im Gottesdienst gegeben. Und spätestens vor dem Einsatz als Vokalsolistin oder Vokalsolist in der Messfeier stellt sich die Frage: Was singe ich? Die Suche nach liturgisch passenden Sologesängen kann durchaus spannend sein.

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: treffpunkt

Johannes Strobl verlässt Muri

Zu den Erfolgsgeschichten der jüngeren Musikgeschichte des Landes gehört – vor allem auf dem Gebiet der innovativen Pflege der Alten Musik – die 23 Jahre lange Tätigkeit von Johannes Strobl in Muri AG, der die Reihe „Musik in der Klosterkirche“ zu einem international bekannten Anziehungspunkt gemacht hat. Strobl wird sich künftig auf seine Aufgaben an der Hochschule Luzern – Musik konzentrieren; sein Nachfolger an der Klosterkirche ist Christoph Anzböck. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
rundblick: gemeinsamunterwegs

Christkatholische Kirchenmusik

Ein geschichtlicher Überblick
Kirchenmusik ist einerseits kulturelles Allgemeingut, hat andererseits sowohl regionale wie vor allem konfessionelle Ausprägungen. Welche Entwicklung die Musik in der Christkatholischen Schwesterkirche genommen hat, beleuchten wir mit diesem Gastbeitrag. (m&l)

Autor
Klaus Wloemer