schwerPunkt: Registerzug
rundblick: gemeinsamunterwegs
gesuchtgefunden: marktplatz

Erstklassige historische Orgel sucht neuen Standort

Über wenige Schweizer Orgeln wurde in den vergangenen Jahren so viel gesprochen und geschrieben: Die 1928 nach einem Konzept von Jacques Handschin erbaute pneumatische Metzler-Orgel der Reformierten Kirche St. Johann in Schiers im Prättigau soll infolge eines Umbaus der Kirche ihren Standort in deren Chorraum verlassen. Eine Debatte zum Schutz und Erhalt des historisch wie musikalisch wertvollen Instruments scheint erfolglos zu verlaufen.
Ein kurzes Porträt. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
Januar 2025
Metzler-Orgel der reformierten Kirche SchiersMetzler-Orgel der reformierten Kirche Schiers

Metzler-Orgel der reformierten Kirche Schiers

© Foto: Lukas Bardill

Anzeige

Es geht hier also keineswegs um den bekannten Fall, dass ein ausgedientes Instrument suboptimaler Güte einen Ort sucht, an dem es geringeren musikalischen Ansprüchen gerecht werden darf (gewissermassen ein Altenteil oder Ausgedinge) – vielmehr steht hier ein vielseitiges und qualitativ hochwertiges Instrument zur Verfügung, das zu seiner Erbauungszeit als sehr innovativ gelten durfte und gerade heute zur Realisierung eines breiten Repertoires inspirieren kann.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

aufgefallen: treffpunkt

Johannes Strobl verlässt Muri

Zu den Erfolgsgeschichten der jüngeren Musikgeschichte des Landes gehört – vor allem auf dem Gebiet der innovativen Pflege der Alten Musik – die 23 Jahre lange Tätigkeit von Johannes Strobl in Muri AG, der die Reihe „Musik in der Klosterkirche“ zu einem international bekannten Anziehungspunkt gemacht hat. Strobl wird sich künftig auf seine Aufgaben an der Hochschule Luzern – Musik konzentrieren; sein Nachfolger an der Klosterkirche ist Christoph Anzböck. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
aufgefallen: druufgschtoosse

Scheels Erleuchtung von oben

Druuf gschtoosse | 18

Die Suche nach den Pionieren der Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts brachte anlässlich der diesjährigen St. Galler Kirchenmusikwoche im Oktober einen bemerkenswerten Fund ans Licht: die Wiederentdeckung der «Missa Populi» op. 45 aus dem Jahr 1931 von Domkapellmeister Josef Gallus Scheel. Schon damals wurde die Messe als «mit dem Herzblut des Volkes geschrieben» beschrieben – ein Urteil, das die Aufführung in St. Gallen eindrucksvoll bestätigte. (m&l)

Autor
Martin Hobi

© Foto: Udo Zimmermann

rundblick: Schweizweit

Ein Nachklang

3. Churer Kirchenmusiktag 2025

Am Freitag, 21. November fand in den Räumlichkeiten der Theologischen Hochschule Chur der dritte Kirchenmusiktag des KMV Bistum Chur statt.  Lebendiges Verbandsleben zu dokumentieren gehört zu den wichtigen Aufgaben unseres Portals. Gern veröffentlichen wir den uns zugestellten Bericht (m&l)

Autor
Franziska Diederen

© Foto: jubilate.ch

rundblick: jubilatehautnah

Evaluation und Erneuerung des Kirchengesangbuchs – Einblicke in den Bewertungsprozess des KG1998

Das blaue Kirchengesangbuch (KG) ist Liturgie – es lebt von der Gemeinschaft und der in der Praxis gelebten Tradition. Doch welche Kirchenlieder spiegeln die aktuellen Bedürfnisse am besten wider? Das Jubilate-Projekt hat sich gut zweieinhalb Jahre Zeit genommen, um sich mit dieser Frage intensiv auseinanderzusetzen. Ziel der Erneuerung des KG ist es einerseits, die bewährten und oft verwendeten Lieder weiterhin in einem abgedruckten Buch beizubehalten und andererseits, Platz für neue Gesänge zu schaffen. 

Autor
Valérie Halter
rundblick: jubilatehautnah

Jubilate - Die Retraite 2026

Inzwischen ist sie schon fast zu einer schönen Tradition geworden, die Retraite Jubilate – Chance Kirchengesang. Dieses Jahr fand sie am 16. und 17. Januar wiederum in den Räumlichkeiten der Theologischen Hochschule Chur statt. 31 Personen waren der Einladung des Projektteams gefolgt (m&l)

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: Bodysoul

Der «Rote Faden» im Kinder- und Jugendchorkonzert

Wer kennt die Situation nicht: das Chorjahr beginnt und es gilt, ein zündendes Programm für die kommenden Auftritte und Konzerte zu gestalten. Ob und wie es gelingen kann, allen dabei auftretenden Erwartungen gerecht zu werden, mit dieser Frage hat sich Anita Leimgruber-Mauchle für musikundliturgie.ch auseinandergesetzt.
Folgen Sie hier ihren Gedanken. (m&l)

Autor
Anita Leimgruber-Mauchle
schwerPunkt: Stimmgabel, Leuchtturm

Ein Friedens-Appell – Die «Misa a Buenos Aires»

Am 19. Juli kann der argentinische Komponist Martín Palmeri seinen sechzigsten Geburtstag feiern. m&l gratuliert an dieser Stelle herzlich. Ich möchte den runden Feiertag zum Anlass nehmen, meinem Freund eine sehr persönliche Interpretation zu einem seiner wohl bekanntesten Werke, der Misa Tango, zu widmen. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022

Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022

© Foto: Anja de Toffol

schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: Schweizweit

Das Sternsingen - ein alter Brauch lebendig

Der Brauch, zum Dreikönigstag als Sternsinger von Haus zu Haus zu ziehen, geht ursprünglich auf das 16. Jahrhundert zurück. So wie er heute in der Schweiz in vielen Pfarreien sehr lebendig und erfolgreich praktiziert wird, gibt es ihn seit den 1930er Jahren. Verkleidet als die drei Könige ziehen Gruppen von Kindern singend durch die Quartiere und schreiben mit Kreide den Segen 20*C+M+B+25 auf die Haustüre. „Christus Mansionem Benedicat“, Christus segne dieses Haus. Das Engagement der Kinder und aller rund um diesen Brauch Tätigen zu würdigen, hier stellvertretend für alle Sternsingenden ein kurzer Bericht aus St. Gallen. (m&l)

 

 

Autor
Maja Bösch
rundblick: Schweizweit

Zwischen Himmel und Erde – Musik im Kloster

Tagungsbericht der Fachtage Klosterkultur 2025

Unter dem Titel «Zwischen Himmel und Erde – Musik im Kloster» widmete sich die vierte Veranstaltung der Reihe Fachtage Klosterkultur den unterschiedlichen Aspekten klösterlicher Musik. Die Tagung bot ein Forum, um in Fachvorträgen und Diskussionen verschiedene Perspektiven auf Musik im Kloster zu beleuchten. Wir veröffentlichen gern den Bericht von: Dr. Helga Fabritius (Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur), Albert Holenstein (Stiftsbibliothek St. Gallen) und Dominika Kalteis (Stift Melk). m&l

Autor
zvg