schwerPunkt: jubiläumm&l
kreativtätig: Matthias Wamser

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 6

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (I)

Der erste Name unserer Zeitschrift, der von 1876 bis 1959 immerhin 84 Jahrgänge mit je 12 Heften zierte, nennt die kirchlichen Chöre als Thema und als Adressaten. In ihrem Urzustand trat die Zeitschrift kämpferisch für den «Cäcilianismus» ein, der die polyphone Vokalmusik des 16. Jahrhunderts als Vorbild wahrer katholischer Kirchenmusik idealisierte. In den zahlreichen Kompositionen aus dem Geist des Cäcilianismus hat die Orgel als Stütze des Chors nur eine bescheidene Funktion; gleichwohl war sie in den Kirchen für ein vielfältiges Aufgabenspektrum etabliert. Liefert der Chorwächter Informationen zu Bau und Verwendung des Instruments?

Autor
Matthias Wamser
Juni 2025

Anzeige

In diesem Beitrag betrachten wir anhand charakteristischer Beispiele, was der Chorwächter zum Thema «Orgelbau» zu sagen hat. In einem späteren Beitrag wird von den Informationen zur Tätigkeit der damaligen Organist(inn)en die Rede sein, also vom Einsatz der Orgel im Gottesdienst, von der Ausbildung und den Anstellungsbedingungen sowie von neu publizierter Orgelmusik. Die Untersuchung beschränkt sich auf die Zeit, in der die Zeitschrift noch ihren ursprünglichen Namen trug.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

schwerPunkt: Leuchtturm
aufgefallen: klangvoll

Schöpfungsklang von Peter Roth - Ein Einblick

Am Samstag, 23. November 2024 fand in St. Maria Neudorf St. Gallen ein Konzert im Rahmen des Konzertzykus «Schöpfungsklang - eine Hommage an das Toggenburg» statt. Einer Konzertreihe mit dem Werk "Schöpfungsklang", die Peter Roth anlässlich seines 80. Geburtstags initiiert hat. Für m&l war Maja Bösch im Konzert und schildert kurz notiert ihre Eindrück. (m&l)

Autor
Maja Bösch

© Foto: Sabine Zgraggen

aufgefallen: klangvoll

Thalwilsches Cäci-Wunder

Eindrücke aus dem Jubiläumskonzert des Cäcilienchors Thalwil zu seinem 125-jährigen Bestehen. Erlebt und in Worte gefasst von Martin Hobi, der für m&l das Konzert des Jubilars in der katholischen Kirche St. Felix und Regula Thalwil besucht hat. Ein Konzertabend, der im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten der Pfarrei steht, die diverse Veranstaltungen umfasst. (m&l)

 

Autor
Martin Hobi
Ein Lied Heinrich von Meißens, genannt FrauenlobEin Lied Heinrich von Meißens, genannt Frauenlob

Ein Lied Heinrich von Meißens, genannt Frauenlob

© Foto: Wikipedia

schwerPunkt: Stimmgabel
rundblick: grenzenlos

Zwischen Zeichen und Klang – Gregorianik in Theorie und Praxis

Seit 1975 engagiert sich die Internationale Gesellschaft für Studien des Gregorianischen Chorals (Associazione Internationale Studi di Canto Gregroiano – AISCGre) für den Gregorianischen Choral in Forschung, Lehre und Praxis. Grundlage bildet die von Dom Eugène Cardine (1905-1988) begründete Gregorianische Semiologie, die Lehre von der Bedeutung der Neumenzeichen.
Wir stellen Ihnen die Arbeit der AISCGre in einen Porträt vor. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 2

"Musik & Liturgie" feiert Geburtstag. Dieses Jahr geht das Schweizer Medium für katholische Kirchenmusik in seinen 150. Jahrgang. Was 1876 mit dem "Chorwächter" begann, wurde schliesslich unter dem Titel "Musik & Liturgie" zu einer Zeitschrift, die über das Chorwesen hinaus ein breites Spektrum kirchenmusikalischen Lebens und Schaffens abbildet.

In monatlichen Beiträgen halten wir Rückschau aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Geschichte und Rezeption von "Musik & Liturgie". Nach einem ersten Rückblick auf die Kontroverse rund um ein Titelbild folgt im zweiten Beitrag die Geschichte der Namensgebung der Zeitschrift. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
schwerPunkt: Bodysoul

"Danke-Lied" bekommt Ehrenplatz in Heidelberg

Am 21.07.2024 veröffentlichte domradio.de folgende Notiz, die uns aufgefallen ist:

Ein Kirchenlied war in den 1960er Jahren unter den Top 10 der deutschen Hitparade. Die Originalnoten des Songs "Danke" von Martin Gotthard Schneider sind jetzt im Besitz der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg.
m&l dankt den Autoren für das Recht, die Notiz an dieser Stelle wiederzugeben.

Autor
Redaktion m&l
aufgefallen: klangvoll

DIE d-moll Toccata von Bach

Ergänzend zum Artikel von Martin Hobi möchten wir Ihnen die folgenden Aufnahmen DER d-moll Toccata von Bach nicht vorenthalten. Geniessen Sie - und entscheiden Sie selbst, ob Sie beim Original bleiben oder der einen oder anderen Fassung etwas abgewinnen können. (m&l)

Autor
Johannes Diederen

© Foto: jubilate.ch

rundblick: jubilatehautnah

Evaluation und Erneuerung des Kirchengesangbuchs – Einblicke in den Bewertungsprozess des KG1998

Das blaue Kirchengesangbuch (KG) ist Liturgie – es lebt von der Gemeinschaft und der in der Praxis gelebten Tradition. Doch welche Kirchenlieder spiegeln die aktuellen Bedürfnisse am besten wider? Das Jubilate-Projekt hat sich gut zweieinhalb Jahre Zeit genommen, um sich mit dieser Frage intensiv auseinanderzusetzen. Ziel der Erneuerung des KG ist es einerseits, die bewährten und oft verwendeten Lieder weiterhin in einem abgedruckten Buch beizubehalten und andererseits, Platz für neue Gesänge zu schaffen. 

Autor
Valérie Halter
schwerPunkt: jubiläumm&l

In eigener Sache - 150 plus eins

Musik und Liturgie feiert 150 Jahre seit der Gründung als "Chorwächter". Wir berichteten ein Jahr lang ausführlich über verschiedene Aspekte zur Geschichte des Magazins. Und gehen voller Hoffnung und Elan in sein 151-stes Jahr.
Helfen Sie mit, dass wir auch im zweiten Jahr als Online-Portal bestehen können, indem Sie ihr Abo verlängern. Indem Sie in Ihrem Umfeld Werbung für m&l machen und weitere Abonnierende für uns gewinnen. (m&l)

Autor
Redaktion m&l
aufgefallen: klangvoll

“Hammond meets Organ” – Wenn zwei “Orgelwelten” sich begegnen

Anknüpfend an unseren Artikel über das Konzert in der Klosterkirche Mariastein mit Hammondorgel und Kirchenorgel schildert Giulia Ferraldeschi für m&l ihre Eindrücke des Konzertes. Auch hat sie sich mit dem Hammondorgelspieler Roland Köppel unterhalten. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi