schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 11

Der «Chorwächter» und die Zeitgeschichte

Beitrag Nummer 11 stellt die Beobachtung ins Zentrum, dass in der Chorwächter-Zeit unseres Organs nicht nur kirchenmusikalische Fachfragen erörtert wurden, sondern dass – nicht in gleicher Häufigkeit, jedoch unübersehbar – auch soziale Anliegen und die politische Situation zur Sprache kommen durften. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
November 2025

Sie erinnern sich: In den Beiträgen Nummer 6 und 7 dieser Reihe haben wir uns dem frühen Stadium dieser Zeitschrift zugewandt und die Präsenz der Themen Orgelbau, Orgelmusik und Orgelspiel untersucht. Die Zeitschrift trug damals (und noch bis 1959) ihren ersten Namen «Der Chorwächter», der für die Grundsätze des linientreuen Cäcilianismus’ und damit für ein düsteres Kapitel der Musikgeschichte steht.

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Maja Bösch, Redaktion m&l
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Die Behauptungen verdanken sich wohl dem einseitigen Blick auf wenige überall bekannte Komponisten sowie der Beobachtung, dass es Solokonzerte für Violine bzw. für Klavier gibt, deren grosse Popularität von keinem Solokonzert für ein anderes Instrument erreicht wird.

Im Hinblick auf das Konzert des Züricher Kammerorchesters mit dem Organisten Olivier Latry in der Tonhalle vom 25. März veröffentlichen wir folgende Gedanken zum Werk. (m&l)

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