liturgielebendig: erfahrungsschatz

Passives Hören

Als Kirchenmusikschaffende kennt man das Problem: neue Lieder in der Gemeinde und im Gottesdienst einzuführen, kann einen bemühenden Charakter erhalten. Soll man vor dem Gottesdienst "üben"? Dreimal die erste Strophe singen? Es gibt auch andere Ansätze. (m&l)

Autor
Udo Zimmermann
September 2026

Ist man sich der Tatsache bewusst, dass wir Menschen in der Lage sind, uns auch durch nicht bewusstes Zuhören an Melodien zu erinnern, kann das Lernen in mehrfacher Hinsicht einen subtilen und freudvollen Charakter erhalten.

Man kennt es aus der dauernden Beschallung in Kaufhäusern, dem Radio im Auto oder dem Fernseher zuhause. Auf einmal summt man eine Melodie mit, die man nicht aktiv geübt hat.

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