schwerPunkt: nachgedacht

(Kirchen)Musik - eine Männerdomäne?

„Mulier taceat in ecclesia“ - jahrhundertelang wurde dieser Satz aus 1 Kor 14,34 gern von Klerus, Machthabern und Männern zitiert und benutzt, um Frauen von kirchlichen und - daraus abgeleitet - auch weltlichen öffentlichen Funktionen fernzuhalten. Letztendlich auch von der Musik. Zum Glück nicht ganz. Und zum Glück nicht endgültig. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
Februar 2026

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Die Präsenz von Frauen in der liturgischen Musik

Die Präsenz von Frauen in der liturgischen Musik, die oft aus der offiziellen Geschichtserzählung entfernt oder marginalisiert wurde, reicht tatsächlich bis in die ersten Jahrhunderte des Christentums zurück. Bereits im 4. Jahrhundert dokumentierte Egeria (oder Etheria), eine gebildete Pilgerin vermutlich von der Iberischen Halbinsel, in ihrem Itinerarium die liturgischen Praktiken in Jerusalem.

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Der Anlass startet um 12.15 Uhr mit einem Apéro Riche im Hofspeisesaal des Klosters Einsiedeln.
Anschliessend begeben wir uns um 13.30 Uhr in die Klosterkirche, wo uns der Festakt mit Wort und Musik erwartet.

Neben musikalischen Beiträgen von verschiedenen Chören werden drei kirchenmusikalisch bedeutende Personen der Deutschschweiz mit einer Medaille geehrt. Es sind dies Martin Hobi und Pater Theo Flury (Verleihung der Orlando di Lasso Medaille) und Abt Urban Federer (Ambrosius Medaille).

Nutzen Sie als Leserinnen und Leser von «Musik und Liturgie» exklusiv den oben stehenden QR-Code zur persönlichen Anmeldung. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns feiern und wir Sie am 14. März 2026 in Einsiedeln begrüssen dürfen.

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