(Kirchen)Musik - eine Männerdomäne?
„Mulier taceat in ecclesia“ - jahrhundertelang wurde dieser Satz aus 1 Kor 14,34 gern von Klerus, Machthabern und Männern zitiert und benutzt, um Frauen von kirchlichen und daraus abgeleitet auch weltlichen öffentlichen Funktionen fernzuhalten. Letztendlich auch der Musik. Zum Glück nicht ganz. Und zum Glück nicht endgültig. (m&l)
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Die Präsenz von Frauen in der liturgischen Musik
Die Präsenz von Frauen in der liturgischen Musik, die oft aus der offiziellen Geschichtserzählung entfernt oder marginalisiert wurde, reicht tatsächlich bis in die ersten Jahrhunderte des Christentums zurück. Bereits im 4. Jahrhundert dokumentierte Egeria (oder Etheria), eine gebildete Pilgerin vermutlich von der Iberischen Halbinsel, in ihrem Itinerarium die liturgischen Praktiken in Jerusalem.
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