schwerPunkt: nachgedacht

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Musikalische Gedanken zum Text von Dietrich Bonhoeffer

Als Dietrich Bonhoeffer, evangelischer Theologe und NS- Widerstandskämpfer diesen Text schrieb, dachte er nicht an ein Lied. Die Strophen des berühmt gewordenen Gedichtes zum Jahreswechsel, die er Mitte Dezember 1944 in einer Gefängniszelle in Berlin verfasste, sind an seine Verlobte Maria von Wedemeyer und an seine Familie gerichtet. Das Gedicht ist ein geschichtliches Zeugnis und lässt nicht unberührt. Wie kann Bonhoeffer in Zeiten grösster Bedrängnis solch starke Worte des Gottvertrauens verfassen? Zum 80ten Geburtstag des Textes veröffentlichen wir Gedanken zur musikalischen Umsetzung. (m&l)

Autor
Maja Bösch
Dezember 2024

© Foto: istock - arkira

Es ist nicht verwunderlich, dass dieser Text eine grosse Bekanntheit erlangte und heute noch an Abdankungen und anderen Anlässen gelesen oder gesungen wird. Auch Trauerkarten bedienen sich oftmals der Worte Bonhoeffers. Einerseits berühren die ausserordentlich vielen Gefühlsausdrücke und Adjektive im Gedicht die emotionale Seite des Menschen. Sowohl an Übergängen wie Jahreswechsel, als auch an Beerdigungen ist man sehr dafür empfänglich.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022

Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022

© Foto: Anja de Toffol

schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: Schweizweit

Das Sternsingen - ein alter Brauch lebendig

Der Brauch, zum Dreikönigstag als Sternsinger von Haus zu Haus zu ziehen, geht ursprünglich auf das 16. Jahrhundert zurück. So wie er heute in der Schweiz in vielen Pfarreien sehr lebendig und erfolgreich praktiziert wird, gibt es ihn seit den 1930er Jahren. Verkleidet als die drei Könige ziehen Gruppen von Kindern singend durch die Quartiere und schreiben mit Kreide den Segen 20*C+M+B+25 auf die Haustüre. „Christus Mansionem Benedicat“, Christus segne dieses Haus. Das Engagement der Kinder und aller rund um diesen Brauch Tätigen zu würdigen, hier stellvertretend für alle Sternsingenden ein kurzer Bericht aus St. Gallen. (m&l)

 

 

Autor
Maja Bösch
rundblick: gemeinsamunterwegs

Christkatholische Kirchenmusik

Ein geschichtlicher Überblick
Kirchenmusik ist einerseits kulturelles Allgemeingut, hat andererseits sowohl regionale wie vor allem konfessionelle Ausprägungen. Welche Entwicklung die Musik in der Christkatholischen Schwesterkirche genommen hat, beleuchten wir mit diesem Gastbeitrag. (m&l)

Autor
Klaus Wloemer
Die Taufkirche Iribarrens Santiago de SangüesaDie Taufkirche Iribarrens Santiago de Sangüesa

Die Taufkirche Iribarrens Santiago de Sangüesa

aufgefallen: klangvoll

Im Fokus - Kirchenmusik des späten Barocks Spaniens

Komponistenporträt

Vergessene Klänge, neu entdeckt: Die spanische Barockmusik des 18. Jahrhunderts überrascht mit einer Vielfalt, die lange im Schatten stand. Im Mittelpunkt steht heute Juan Francés de Iribarren – ein Komponist, dessen Musik dank verschiedener Ensembles wieder zum Leben erwacht. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
aufgefallen: treffpunkt

Musik ist das Herz der Liturgie

Der Kirchenmusiker der katholischen Kirchgemeinde Küsnacht-Erlenbach Joachim Schwander im Gespräch mit Giulia Ferraldeschi.
Orgelklänge, jahrhundertealte Gesänge, moderne Kompositionen – Kirchenmusik ist lebendig und tief verwurzelt in der Geschichte. Doch wie hält man sie in der heutigen Zeit relevant? Wie bringt man Menschen aus verschiedenen Generationen und Kulturen durch Musik zusammen? (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
aufgefallen: treffpunkt

«Kirchenmusik ist ein pastoraler Dienst»

Wie können die Begabungen der Kirchenmusiker/innen für die Pastoral fruchtbar gemacht werden? Ein Einblick in eine gelingende Zusammenarbeit, die das Potenzial und die strukturellen Konsequenzen sichtbar machen.

Wir übernehmen dankbar ein Interview, das Maria Hässig für die Schweizer Kirchenzeitung SKZ No 8/2025 mit Maja Bösch, Vreni Ammann und Raphael Troxler geführt hat. (m&l)

Autor
Maria Hässig, SKZ
zeitvertreib: musikRätsel

Wer ist gesucht? | 1

Das unregelmässig erscheinende Rätsel birgt neben dem Rätselspass auch immer wieder optische oder akustische Überraschungen. Rätseln Sie mit und schicken Sie uns Ihre Lösung. (m&l)

Zwei glückliche Gewinnerinnen bzw. Gewinner des ersten Rätsels auf m&l online erhalten für ein Jahr einen Gratis-Zugang. Wir gratulieren herzlich.

Die Lösung lautete: "Christina, Königin von Schweden"

Autor
Hansruedi von Arx

Sonnenuntergang auf Stromboli
(Foto: Heinz Huser)

schwerPunkt: Stimmgabel

Laudato si’ – Der Sonnengesang des Francesco d’Assisi

Es ist der älteste poetische Text der italienischen Literatur, von dem der Autor bekannt ist – der «Cantico delle creature» oder «Cantico di Frate Sole» des Franziskus von Assisi. Entstanden zum grössten Teil im Jahr 1225 hat dieser 800 Jahre alte Text nichts von seiner Aktualität und Strahlkraft eingebüsst. Zum Gedenktag des Heiligen am 4. Oktober wagen wir einen vertieften Blick auf dessen wohl bekanntesten Gesang. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
schwerPunkt: Leuchtturm
rundblick: Schweizweit

Reisetipp No 9 - TRANSITUS - Übergang

Gedanken zum Einsiedler Orgelsommer

Übergänge bestimmen das Leben in Zeit und Raum, sie formen die Geschichte im Grossen und im Kleinen.
Für das Kloster Einsiedeln bedeutet das Jahr 1526 einen wichtigen Übergang. Für Pater Theo das Jahr 2026.
Gern veröffentlichen wir hier seine Gedanken zum Jubiläumskonzert vom 25. August. (m&l)

Autor
Redaktion m&l, P. Theo Flury

© Foto: Jubilate.ch

rundblick: jubilatehautnah

Eine Symphonie der positiven Überraschungen

Experiment digitales Mitsing-Tool im Gottesdienst.
Die Auswertung liegt vor

Im Juni 2024 startete jubilate.ch die Testphase eines digitalen Gesangbuchs für Gottesdienstmitfeiernde. Interessierte Gemeinden konnten sich melden und beim Experiment «Singen ab Smartphone und Tablet» mitmachen. Die Mitwirkenden nutzten die privaten Smartphones, einige Tablets wurden von Jubilate zur Verfügung gestellt. Wir präsentieren hier die Experiment-Auswertung. (m&l)

 

Autor
Valérie Halter und Sandra Rupp Fischer