schwerPunkt: nachgedacht

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Musikalische Gedanken zum Text von Dietrich Bonhoeffer

Als Dietrich Bonhoeffer, evangelischer Theologe und NS- Widerstandskämpfer diesen Text schrieb, dachte er nicht an ein Lied. Die Strophen des berühmt gewordenen Gedichtes zum Jahreswechsel, die er Mitte Dezember 1944 in einer Gefängniszelle in Berlin verfasste, sind an seine Verlobte Maria von Wedemeyer und an seine Familie gerichtet. Das Gedicht ist ein geschichtliches Zeugnis und lässt nicht unberührt. Wie kann Bonhoeffer in Zeiten grösster Bedrängnis solch starke Worte des Gottvertrauens verfassen? Zum 80ten Geburtstag des Textes veröffentlichen wir Gedanken zur musikalischen Umsetzung. (m&l)

Autor
Maja Bösch
Dezember 2024

© Foto: istock - arkira

Es ist nicht verwunderlich, dass dieser Text eine grosse Bekanntheit erlangte und heute noch an Abdankungen und anderen Anlässen gelesen oder gesungen wird. Auch Trauerkarten bedienen sich oftmals der Worte Bonhoeffers. Einerseits berühren die ausserordentlich vielen Gefühlsausdrücke und Adjektive im Gedicht die emotionale Seite des Menschen. Sowohl an Übergängen wie Jahreswechsel, als auch an Beerdigungen ist man sehr dafür empfänglich.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

© Foto: Udo Zimmermann

rundblick: Schweizweit

Ein Nachklang

3. Churer Kirchenmusiktag 2025

Am Freitag, 21. November fand in den Räumlichkeiten der Theologischen Hochschule Chur der dritte Kirchenmusiktag des KMV Bistum Chur statt.  Lebendiges Verbandsleben zu dokumentieren gehört zu den wichtigen Aufgaben unseres Portals. Gern veröffentlichen wir den uns zugestellten Bericht (m&l)

Autor
Franziska Diederen
schwerPunkt: Registerzug, Leuchtturm

Orgeltage Olten zum Zweiten

Im September 2026 präsentieren sich die verschiedenen Kirchen in Olten zum zweiten Mal als Konzertorte in der Reihe «Orgeltage Olten». Neben Orgelkonzerten in der katholischen Kirche St. Martin und einem Chorkonzert in der christkatholischen Stadtkirche gibt es auch einen Orgelspaziergang und das neue Format «Spiel deinen Song» für MusikschülerInnen.

Wir haben mit dem Mit-Initianten und Organisator der Orgeltage, dem Organisten Georg Grass, gesprochen. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
gemalte Orgel - gefunden in der Marienkapelle der Kathedrale Bobbiogemalte Orgel - gefunden in der Marienkapelle der Kathedrale Bobbio

gemalte Orgel - gefunden in der Marienkapelle der Kathedrale Bobbio

© Foto: Beat Grögli

schwerPunkt: Registerzug
rundblick: grenzenlos

Orgeldokumentationen online

Heute am Beispiel von Orgelarchiv Schmidt und Pipeorganpictures

Wer Orgel spielt, sich für Orgelbau interessiert oder regelmässig Orgelmusik hört, erfährt schnell, dass jedes dieser Instrumente ein individueller Fall ist – mit eigener Konzeption, Klangaussage und Gestaltung. Seit dem Aufbau des Internets gibt es interessante Möglichkeiten, diese faszinierende Vielfalt erlebbar zu machen. Wir porträtieren hier eines der inzwischen verfügbaren Archive, die sich darum kümmern, das Kulturgut Orgel einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (m&l)

Autor
Andreas Schmidt/Mike Wyss
schwerPunkt: Stimmgabel

Im Schatten des grossen Bruders? Franz Joseph und Johann Michael Haydn

Sie sind nicht selten, die Geschwisterpaare, die uns in der Geschichte der Musik begegnen. Oft jedoch ist eines der Geschwister weitaus bekannter, das andere fristet ein Schattendasein. Auch in der Kirchenmusik gibt es sie – die Komponisten (und manchmal auch Komponistinnen), die im Schatten des berühmteren Bruders kaum wahrgenommen werden. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: Sabine Zgraggen

aufgefallen: klangvoll

Standing Ovations – Cäcilienchor verzaubert die Gäste

Konzertbericht – Cäcilienchor Thalwil

Geistliche Musik findet ihren Platz nicht ausschliesslich im Gottesdienst. Auch im Rahmen eines Konzertes dargeboten, können die Klänge die Zuhörenden emotional und spirituell berühren. Wir berichteten im Vorfeld über das Programm und veröffentlichen hier die uns zugestellte Besprechung. (m&l)

Autor
Sabine Zgraggen
Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022

Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022

© Foto: Anja de Toffol

schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: Schweizweit

Das Sternsingen - ein alter Brauch lebendig

Der Brauch, zum Dreikönigstag als Sternsinger von Haus zu Haus zu ziehen, geht ursprünglich auf das 16. Jahrhundert zurück. So wie er heute in der Schweiz in vielen Pfarreien sehr lebendig und erfolgreich praktiziert wird, gibt es ihn seit den 1930er Jahren. Verkleidet als die drei Könige ziehen Gruppen von Kindern singend durch die Quartiere und schreiben mit Kreide den Segen 20*C+M+B+25 auf die Haustüre. „Christus Mansionem Benedicat“, Christus segne dieses Haus. Das Engagement der Kinder und aller rund um diesen Brauch Tätigen zu würdigen, hier stellvertretend für alle Sternsingenden ein kurzer Bericht aus St. Gallen. (m&l)

 

 

Autor
Maja Bösch
aufgefallen: druufgschtoosse

Scheels Erleuchtung von oben

Druuf gschtoosse | 18

Die Suche nach den Pionieren der Kirchenmusik des 20. Jahrhunderts brachte anlässlich der diesjährigen St. Galler Kirchenmusikwoche im Oktober einen bemerkenswerten Fund ans Licht: die Wiederentdeckung der «Missa Populi» op. 45 aus dem Jahr 1931 von Domkapellmeister Josef Gallus Scheel. Schon damals wurde die Messe als «mit dem Herzblut des Volkes geschrieben» beschrieben – ein Urteil, das die Aufführung in St. Gallen eindrucksvoll bestätigte. (m&l)

Autor
Martin Hobi
aufgefallen: treffpunkt

«Kirchenmusik ist ein pastoraler Dienst»

Wie können die Begabungen der Kirchenmusiker/innen für die Pastoral fruchtbar gemacht werden? Ein Einblick in eine gelingende Zusammenarbeit, die das Potenzial und die strukturellen Konsequenzen sichtbar machen.

Wir übernehmen dankbar ein Interview, das Maria Hässig für die Schweizer Kirchenzeitung SKZ No 8/2025 mit Maja Bösch, Vreni Ammann und Raphael Troxler geführt hat. (m&l)

Autor
Maria Hässig, SKZ
schwerPunkt: Leuchtturm

Chor- und Orgelkonzert… zum Film!?

Im Chorkonzert famosen Gesängen grosser Meister lauschen, präsentiert aus vielen Kehlen – das ist wunderbar! Alternierend dazu den satten Orgelsound instrumentaler Komponisten hören – möglicherweise noch abwechslungsreicher. Doch wie wäre es, dieses Konzert noch um eine weitere Ebene zu ergänzen? Lesen Sie hier das Porträt eines Projektes in St. Otmar, St. Gallen, das mit Chor und Orgel neue Wege der Musikvermittlung geht. (m&l)

Autor
Johannes Lienhart