aufgefallen: treffpunkt

Musik ist das Herz der Liturgie

Der Kirchenmusiker der katholischen Kirchgemeinde Küsnacht-Erlenbach Joachim Schwander im Gespräch mit Giulia Ferraldeschi.
Orgelklänge, jahrhundertealte Gesänge, moderne Kompositionen – Kirchenmusik ist lebendig und tief verwurzelt in der Geschichte. Doch wie hält man sie in der heutigen Zeit relevant? Wie bringt man Menschen aus verschiedenen Generationen und Kulturen durch Musik zusammen? (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
April 2025

Anzeige

Joachim Schwander ist Musikdirektor und Hauptorganist der Kirche St. Georg in Küsnacht-Erlenbach. In seiner Rolle leitet er verschiedene Chöre, programmiert Konzerte, koordiniert sämtliche musikalischen Aktivitäten der Kirche und sorgt dafür, dass Tradition und Innovation harmonisch miteinander verschmelzen.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

© Foto: Domsingschule St.Gallen

schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: grenzenlos

Domsingschule St.Gallen am Internationalen Chorfestival Pueri Cantores

Pueri Cantores sind junge Sängerinnen und Sänger, die für den Frieden singen und ihn verkünden. Der Verband katholischer Kinder- und Jugendchöre „Pueri Cantores“ hat seinen Ursprung in der Friedensbewegung nach Ende des Zweiten Weltkriegs, die in Frankreich ihren Anfang nahm. Während sich zu Beginn die Knabenchöre der grösseren Kathedralen zu einem Verband zusammenschlossen, sind mittlerweile Kinder-, Jugendchöre, Knaben- und Mädchenchöre aller Länder auf diözesaner, nationaler und internationaler Ebene vernetzt. Die Gemeinschaft aller „Pueri“ kommt besonders zum Ausdruck in den regelmässig stattfindenden Kongressen und Chorfestivals, so zum Beispiel alle fünf Jahre über Silvester in Rom. (m&l)

Autor
Anita Leimgruber-Mauchle
Austausch im PlenumAustausch im Plenum

Austausch im Plenum

© Foto: Jubilate, Andreas Wyss

rundblick: jubilatehautnah

Retraite Jubilate Chance Kirchengesang 2025

Am Freitag, 17. und Samstag, 18. Januar fand in den Räumlichkeiten der Theologischen Hochschule Chur die dritte Retraite zum neuen Kirchengesangsmedium Jubilate statt. Auf Einladung des Projektteams trafen sich rund 30 Jubilate-Mitarbeitende und Gäste aus den Bereichen Kirchenmusik, Theologie, Pastoral, Liturgie und Ökumene zum jährlichen Austausch. Dieser war dieses Jahr folgenden Schwerpunkten gewidmet: dem Konzept des geplanten Buches, einem ersten Einblick in den digitalen Gottesdienstplaner und der Auseinandersetzung mit ersten Gottesdienstformularen. Wir geben einen Stimmungsbericht wieder. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: Registerzug
aufgefallen: klangvoll

"sonic explorations" - Klosterkirche Muri

Konzertvorschau

Am 31. Mai findet in der Klosterkirche Muri ein Orgelkonzert statt, das unsere Aufmerksamkeit erregt. Organist und Klangkünstler Franz Danksagmüller spielt zusammen mit zwei Studierenden der HSLU. Das Konzert berührt spannende Fragen: Was geschieht, wenn ein jahrhundertealtes Instrument und der menschliche Körper in eine Rückkopplungsschleife treten? Welchen Raum nimmt dabei die künstliche Intelligenz ein? (m&l)

Autor
zvg, Redaktion m&l

© Foto: Matthias Wamser

schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 7

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (II)

Anlässlich des 150. Jahrgangs unserer Zeitschrift betrachten wir Themen, Anliegen, Initiativen und Diskussionen aus ihrer langen Geschichte. Im vorigen Beitrag zu dieser Reihe war vom Orgelbau die Rede, dessen Geschichte in den bald 150 Jahren des Bestehens der Zeitschrift von extremen Veränderungen geprägt war und ist. Heute sammeln wir einige Informationen über die Tätigkeit jener Menschen, die auf den Orgeln gespielt haben. Aus Kapazitätsgründen müssen wir uns auf die frühen Jahre des Blattes beschränken. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
Ein Lied Heinrich von Meißens, genannt FrauenlobEin Lied Heinrich von Meißens, genannt Frauenlob

Ein Lied Heinrich von Meißens, genannt Frauenlob

© Foto: Wikipedia

schwerPunkt: Stimmgabel
rundblick: grenzenlos

Zwischen Zeichen und Klang – Gregorianik in Theorie und Praxis

Seit 1975 engagiert sich die Internationale Gesellschaft für Studien des Gregorianischen Chorals (Associazione Internationale Studi di Canto Gregroiano – AISCGre) für den Gregorianischen Choral in Forschung, Lehre und Praxis. Grundlage bildet die von Dom Eugène Cardine (1905-1988) begründete Gregorianische Semiologie, die Lehre von der Bedeutung der Neumenzeichen.
Wir stellen Ihnen die Arbeit der AISCGre in einen Porträt vor. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: druufgschtoosse

Vorwärts zum Frieden – ein überraschender Notenfund

Druuf gschtoosse | 23

Die Überraschung war gross, als ein Autographenhändler vor wenigen Monaten eine unbekannte Komposition eines ukrainischen Komponisten für Gesang und Orgel anbot. Ein kurzer Blick genügte: Die Handschrift erwies sich als eindringliche, berührende Vertonung marianischer Bitten zum erhofften Frieden. Wir veröffentlichen hier den Notentext – ein musikalisch‑romantisches Kleinod, das unmittelbar berührt. (m&l)

Autor
Martin Hobi
zeitvertreib: musikRätsel

Wer ist gesucht? | 5

Das unregelmässig erscheinende Rätsel birgt neben dem Rätselspass auch immer wieder optische oder akustische Überraschungen. Rätseln Sie mit und schicken Sie uns Ihre Lösung. Natürlich ist es in Zeiten von Google, KI und Co ein leichtes, die Antwort mit wenigen Suchbegriffen zu erhalten. Vielleicht nehmen Sie sich trotzdem die Zeit, den Gedankengängen des Autors Schritt für Schritt bis zum Ergebnis zu folgen. (m&l)

Eine glückliche Gewinnerin bzw. ein Gewinner des ersten Rätsels im Neuen Jahr erhält die CD "Drei symphonische Woehl-Orgeln" von organ

Viel Freude

Autor
Hansruedi von Arx
Abt Martin Gerbert (Porträt um 1780)Abt Martin Gerbert (Porträt um 1780)

Abt Martin Gerbert (Porträt um 1780)

© Foto: Erzbischöfliches Ordinariat Freiburg, Bildarchiv, Michael Eckmann

aufgefallen: leseZeichen

Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg

Notenrezension

Geistliche Werke von Martin Gerbert (1720 – 1793)

Herausgegeben von Christian Berger und Florian Vogt in der Reihe "Denkmäler der Musik in Baden-Württemberg" als Band 26 im ortus musikverlag erschienen. Wir stellen Ihnen die solide und grossformatig gedruckte Neuerscheinung der "Missa in Coena Domini" für achtstimmigen Chor und Orgel sowie die "12 Offertorien" für vierstimmigen Chor, Soli und Orchester vor. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
Musizierender Engel, Fresko 16. Jahrhundert Kathedrale ValenciaMusizierender Engel, Fresko 16. Jahrhundert Kathedrale Valencia

Musizierender Engel, Fresko 16. Jahrhundert Kathedrale Valencia

aufgefallen: leseZeichen

Warum singen Engel?

Eine religionsphilosophische Betrachtung. So nennt Wolfgang Müller sein 2024 erschienenes Buch, in dem er anhand von ausgewählten Themenkreisen und Musikbeispielen zeigt, welche Bedeutung und Funktion das Bild der musizierenden Engel für das religiöse Bewusstsein und für das Verständnis von Musik hat. Unter religionsphilosophischer, theologischer, interreligiöser und musikalischer Perspektive geht er der Gestalt der singenden Engel auf den Grund. Lesen Sie hier eine Rezension. (m&l)

Autor
Renata Jeker