aufgefallen: treffpunkt

Musik ist das Herz der Liturgie

Der Kirchenmusiker der katholischen Kirchgemeinde Küsnacht-Erlenbach Joachim Schwander im Gespräch mit Giulia Ferraldeschi.
Orgelklänge, jahrhundertealte Gesänge, moderne Kompositionen – Kirchenmusik ist lebendig und tief verwurzelt in der Geschichte. Doch wie hält man sie in der heutigen Zeit relevant? Wie bringt man Menschen aus verschiedenen Generationen und Kulturen durch Musik zusammen? (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
April 2025

Anzeige

Joachim Schwander ist Musikdirektor und Hauptorganist der Kirche St. Georg in Küsnacht-Erlenbach. In seiner Rolle leitet er verschiedene Chöre, programmiert Konzerte, koordiniert sämtliche musikalischen Aktivitäten der Kirche und sorgt dafür, dass Tradition und Innovation harmonisch miteinander verschmelzen.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

aufgefallen: leseZeichen

Ein Jahr m&l online

Dreihundertfünfundsechzig Tage "Musik und Liturgie" im neuen Online-Format liegen hinter uns. Tage, für uns in Monate eingeteilt, in denen immer wieder neue Inhalte hinzugekommen sind. Eine kleine Rückschau mit Zahlen, Stichworten und persönlichen Statements aus dem Redaktionsteam mag als Rückblick auf dieses erste Jahr von Interesse sein. (m&l)

Autor
Redaktion m&l

© Foto: jubilate.ch

rundblick: jubilatehautnah

Evaluation und Erneuerung des Kirchengesangbuchs – Einblicke in den Bewertungsprozess des KG1998

Das blaue Kirchengesangbuch (KG) ist Liturgie – es lebt von der Gemeinschaft und der in der Praxis gelebten Tradition. Doch welche Kirchenlieder spiegeln die aktuellen Bedürfnisse am besten wider? Das Jubilate-Projekt hat sich gut zweieinhalb Jahre Zeit genommen, um sich mit dieser Frage intensiv auseinanderzusetzen. Ziel der Erneuerung des KG ist es einerseits, die bewährten und oft verwendeten Lieder weiterhin in einem abgedruckten Buch beizubehalten und andererseits, Platz für neue Gesänge zu schaffen. 

Autor
Valérie Halter
aufgefallen: kalenderblatt

Joachims Kalenderblatt Musik (XII)

Geburts- und Todestage 2026

Das Zwölfte macht das Dutzend voll. Lassen Sie sich überraschen, wessen Name im Monat Februar diesmal auf den Kalenderblättern steht. Und der Nachschlag deckt auf, was vor 300, 275, 250 und 125 Jahren in der Kirchenmusik Sache gewesen ist. 

Autor
Christian J. Albrecht
schwerPunkt: Registerzug, Leuchtturm

Neue Orgel der katholischen Kirche Lenzburg

Am 29. Juni wird in Lenzburg die neue Orgel der Firma Rieger-Orgelbau GmbH aus Schwarzach (Vorarlberg) eingeweiht.
«Klangvoll» lautet der Leitgedanke für das Projekt in der Herz Jesu Kirche.

Klangvoll gestaltet sich auch die Musik um die Einweihungsfeierlichkeiten. Neben mehreren Konzerten und Orgelführungen wird im Festgottesdienst eine eigens zu diesem Anlass komponierte Messe für Solisten, Chor, Instrumentalensemble und natürlich Orgel uraufgeführt.(m&l)

Autor
Johannes Diederen
aufgefallen: treffpunkt

Martin Hobi mit Orlando-di-Lasso-Medaille geehrt

Im Rahmen des Festaktes 150 Jahre m&l wurde unser geschätzter Autor und langjähriger Mitredaktor Martin Hobi für seine grossen Verdienste um die Forschung, Ausbildung und Praxis der Kirchenmusik mit der Orlando-di-Lasso-Medaille geehrt. Herzliche Gratulation nochmals an dieser Stelle. Dank an Udo Zimmermann für die Genehmigung, die Laudatio zu veröffentlichen.
In den kommenden Monaten folgt die Würdigung von Abt Urban Federer. (m&l)

Autor
Udo Zimmermann, Redaktion m&l
aufgefallen: druufgschtoosse

Schätze heben

Druuf gschtoosse | 15

In einem besonderen Aufruf regt die «Paul Huber-Gesellschaft» zur Aufführung der Werke ihres Namensgebers an und geht noch einen Schritt darüber hinaus: Explizit unterstützt die Gesellschaft Kirchenmusikschaffende gerne in der Werkauswahl für Konzerte und Gottesdienste, sie hilft bei der Beschaffung des Notenmaterials und ermöglicht auch Einsicht in Notenmanuskripte. Wir stellen hier zwei Trouvaillen vor, die erstmals veröffentlicht werden. (m&l)

Autor
Martin Hobi
schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 12

Das Jubiläum und ein Blick in die Zukunft

Haben wir in den vergangenen elf Monaten jeweils einzelne Schwerpunkte aus der Geschichte von „Musik und Liturgie“ hervorgehoben, möchten wir mit dem letzten Artikel der Reihe den Blick nach vorne wenden. Die Jubiläumsfeier in Einsiedeln als Zeichen der Dankbarkeit und des Aufbruchs. (m&l)

Autor
Johannes Diederen

© Foto: Antonino Catalano

schwerPunkt: Registerzug
rundblick: grenzenlos

Reisetipp No 4 - Die neue Orgel in Brig

Wenn Sie lieber in der Schweiz bleiben und trotzdem ein neues Orgelwerk besichtigen wollen, empfiehlt sich ein Abstecher nach Brig im Wallis. Dort wurde am 14. Juni die neue Orgel der Firma Goll eingeweiht. In sonntäglichen Gottesdiensten ist das Instrument ab sofort regelmässig zu erleben. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: jubiläumm&l
kreativtätig: Matthias Wamser

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 6

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (I)

Der erste Name unserer Zeitschrift, der von 1876 bis 1959 immerhin 84 Jahrgänge mit je 12 Heften zierte, nennt die kirchlichen Chöre als Thema und als Adressaten. In ihrem Urzustand trat die Zeitschrift kämpferisch für den «Cäcilianismus» ein, der die polyphone Vokalmusik des 16. Jahrhunderts als Vorbild wahrer katholischer Kirchenmusik idealisierte. In den zahlreichen Kompositionen aus dem Geist des Cäcilianismus hat die Orgel als Stütze des Chors nur eine bescheidene Funktion; gleichwohl war sie in den Kirchen für ein vielfältiges Aufgabenspektrum etabliert. Liefert der Chorwächter Informationen zu Bau und Verwendung des Instruments?

Autor
Matthias Wamser