aufgefallen: treffpunkt

Leipziger Kirchenmusiker Kurt Grahl verstorben

Aus Leipzig erreicht uns die Nachricht, dass Kurt Grahl, renommierter Kirchenmusiker und Komponist verstorben ist.
Den trauernden Angehörigen und Freunden entbieten wir unser aufrichtiges Beileid. Möge er in Frieden ruhen. (m&l)

Autor
Ralph Kochinka
April 2025

Anzeige

Leipzig. Kiurt Grahl, Kirchenmusiker, Komponist und langjähriger Kantor der Leipziger Propsteipfarrei Kurt Grahl ist am 2. April im Alter von 77 Jahren verstorben. Kurt Grahl, geboren 1947 in Markneukirchen, prägte über vier Jahrzehnte als Kantor, Organist und Chorleiter die katholische Kirchenmusik in Leipzig. Nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig übernahm er 1971 die musikalische Leitung der Propsteigemeinde St. Trinitatis.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

schwerPunkt: jubiläumm&l

Festakt 150 Jahre «Musik & Liturgie»

Im Jahr 1876 erschien das Publikationsorgan des SKMV als "Chorwächter" zum ersten Mal. In den folgenden 150 Jahre haben sich Menschen bis heute dafür eingesetzt, über katholische Kirchenmusik und die musikalische Alltagspraxis in der Liturgie zu berichten. «Musik & Liturgie» lädt zum Jubiläumsanlass nach Einsiedeln. (m&l)

Autor
Redaktion m&l
aufgefallen: leseZeichen

Kulturerbe Orgel - Ein musikgeschichtliches Phänomen zwischen Aufklärung und Gegenwart

Rezension

Herausgegeben von Michael Gerhard Kaufmann und Uta Hengelhaupt ist im Ergon-Verlag, Baden-Baden kürzlich ein Buch erschienen, das die Orgel als zentrales europäisches Kulturinstrument beleuchtet, welches Tradition, Wandel und die Geschichte des Kontinents, von ihren Anfängen in der Antike über ihre Rolle in der Aufklärung bis zur modernen Zeit symbolisiert. Matthias Wamser hat es für m&l gelesen. (m&l)

 

Autor
Matthias Wamser

© Foto: Mike Wyss

schwerPunkt: Registerzug

Die neue Orgel der Neuapostolischen Kirche Hottingen

In loser Folge stellt m&l hier immer wieder Porträts von Orgelbaufirmen und Orgeln vor. Dies um einerseits neuen, bestehenden oder zu restaurierenden Instrumenten die Gelegenheit zu geben, für einmal aus ihren Orgelnischen, Orgelemporen herauszutreten. Aber andererseits auch, um die Erschaffenden der Instrumente, die sich neben dem Bau auch um den Erhalt und die Pflege kümmern, genauer vorzustellen.
Den Start macht die Firma SPÄTH ORGELBAU, die die Orgel in Hottingen in den Jahren 2021 bis 2023 neu erbaut hat. (m&l)

aufgefallen: klangvoll

"Tchaka" - neue CD der Singknaben

Nach einer sechsjährigen Pause kehren die Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn mit einem Album zurück, das zu überraschen und zu begeistern verspricht: Tchaka. Eine spannende musikalische Reise, die Epochen und Stile vereint und ein intensives und nuanciertes Klangerlebnis schafft. Unter der Leitung von Tobias Stückelberger, dem neuen Dirigenten des Chores, und dank des entscheidenden Beitrags der Stimmbildner, erweist sich dieses Projekt als aussergewöhnlich und unbedingt hörenswert. Für m&l hat Giulia Ferraldeschi in die Aufnahmen hineingehört. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: gemeinsamunterwegs

Fröhliche Farbigkeit für Familien

In Zeiten von leeren Kirchenbänken suchen wir vor allem auch in der Familienpastoral nach neuen Wegen. Einige hoffnungsvolle Initiativen wollen wir hier vorstellen – auch weil wir in dieser neuen Art einer gemeinsamen Feier durchaus auch Potenzial für den Bereich Kirchenmusik sehen. Zielpublikum sind junge Familien, der Fokus liegt auf dem gemeinsamen Erleben.

Autor
Renata Maria Jeker
schwerPunkt: nachgedacht

Echt jetzt? - Kirchenmusikalische Grenzwertigkeiten

Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Der Moment, in dem im Gottesdienst Musik erklingt und wir im besten Fall die Stirn runzeln oder sich uns die Nackenhaare sträuben. Nicht weil die Ausführung schlecht wäre, sondern weil wir die Musik schlicht als unpassend empfinden. Aber auch als ausübende KirchenmusikerIn werden wir manchmal mit musikalischen Wünschen konfrontiert, bei deren Erfüllung sich innerer Widerstand regt. Ein (augenzwinkerndes) Plädoyer für mehr Verständnis der Kirchenmusiker-Seele. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: Carmen Friedrich

schwerPunkt: Leuchtturm

Musikalische Gottesdienste

Musik in der Liturgie - Musik als Liturgie

Vor geraumer Zeit hat das Pfarrteam der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Allschwil-Schönenbuch (BL) ein Experiment angestossen und die Musiker ihrer Gemeinde gebeten, «Musikalische Gottesdienste» zu entwickeln und durchzuführen. Gottesdienstformen, in denen das gesprochene Wort ausgenommen sparsam eingesetzt oder vollständig durch das gesungene ersetzt wird. 

Autor
Matthias Heep
aufgefallen: leseZeichen

Der Dialog zwischen Musik und Philosophie

Gedanken zum Buch von Martin Link über die Zusammenarbeit von Berio und  Eco

Die Freundschaft zwischen Luciano Berio und Umberto Eco, bietet eine tiefgehende Untersuchung der aussergewöhnlichen Zusammenarbeit zwischen dem Komponisten Luciano Berio und dem Philosophen Umberto Eco. Mit einem historischen-kritischen und interdisziplinären Ansatz liefert Link eine anregende Reflexion darüber, wie die musikalische Sprache und die Philosophie miteinander in Dialog treten. Dieser Dialog, der in einer Zeit kulturellen Umbruchs entstand, führt zu einem tieferen Verständnis der Bedeutung von Musik. Darüber hinaus bietet das Buch interessante Einblicke in die liturgische Musik, in der Wort und Klang zu einer gemeinsamen spirituellen Erfahrung verschmelzen.

Autor
Giulia Ferraldeschi
schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 2

"Musik & Liturgie" feiert Geburtstag. Dieses Jahr geht das Schweizer Medium für katholische Kirchenmusik in seinen 150. Jahrgang. Was 1876 mit dem "Chorwächter" begann, wurde schliesslich unter dem Titel "Musik & Liturgie" zu einer Zeitschrift, die über das Chorwesen hinaus ein breites Spektrum kirchenmusikalischen Lebens und Schaffens abbildet.

In monatlichen Beiträgen halten wir Rückschau aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Geschichte und Rezeption von "Musik & Liturgie". Nach einem ersten Rückblick auf die Kontroverse rund um ein Titelbild folgt im zweiten Beitrag die Geschichte der Namensgebung der Zeitschrift. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker