aufgefallen: druufgschtoosse

In der Hauptrolle: Der verlorene Orgelakkord

 Druuf gschtoosse | 13

Regelmässigen Leserinnen und Leser dieser Reihe «Druuf gschtoosse» ist es natürlich (natürlich! – danke) bewusst, dass es sich um die 13. Ausgabe handelt. Genau um diese Zahl geht es heute. Und es geht um eine Entdeckung im Zusammenhang mit der Melodiebildung eines englischen Kirchen-Hits aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Lassen Sie sich überraschen. (m&l)

Autor
Martin Hobi
Februar 2025

«Beethoven brauchte drei in der Fünften, Paul Burkhard fünf für seinen Welthit O mein Papa. Vier nun bei Charles Gounod.» Soweit mein numerischer Exkurs, der vor einigen Jahren in dieser Zeitschrift erfolgt ist. Sicherlich haben Sie festgestellt, dass es sich hierbei um die Anzahl der repetierten Noten zu Beginn der erwähnten Musikstücke handelt – bei Gounod ging es um seine Messe brève no.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Die Taufkirche Iribarrens Santiago de SangüesaDie Taufkirche Iribarrens Santiago de Sangüesa

Die Taufkirche Iribarrens Santiago de Sangüesa

aufgefallen: klangvoll

Im Fokus - Kirchenmusik des späten Barocks Spaniens

Komponistenporträt

Vergessene Klänge, neu entdeckt: Die spanische Barockmusik des 18. Jahrhunderts überrascht mit einer Vielfalt, die lange im Schatten stand. Im Mittelpunkt steht heute Juan Francés de Iribarren – ein Komponist, dessen Musik dank verschiedener Ensembles wieder zum Leben erwacht. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in LenzburgDer Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

© Foto: Johannes Diederen

schwerPunkt: Stimmgabel, Registerzug, Leuchtturm

Orgelweihe in der katholischen Kirche Lenzburg

Am vergangenen Sonntag, 29. Juni konnte in der katholischen Kirche zum Titularfest Herz Jesu die neue Orgel der Firma Rieger-Orgelbau GmbH aus Schwarzach (Vorarlberg) eingeweiht werden. m&l durfte Eindrücke von den letzten vorbereitenden Proben einfangen und kurz mit dem Komponisten Steven J. Heelein sprechen, der beim ausgeschriebenen Wettbewerb den ersten Preis und damit den Auftrag für die gesamte Messe erhalten hat. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
aufgefallen: kalenderblatt

Joachims Kalenderblatt Musik (VIII)

Geburts- und Todestage Oktober 2025

Zusammengefasst von Christian J. Albrecht. Immer mit einem Vorlauf von sechs Monaten. So finden Sie hier runde Geburtstage und andere Gedenktage, die im Oktober 2025 fällig werden. In der achten Folge seit Januar 2024. Sie versteht sich als praxisbezogen im Sinne der Datenrecherche für die eigene Programmplanung. (m&l)

 

Autor
Christian J. Albrecht

© Foto: Matthias Wamser

schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 7

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (II)

Anlässlich des 150. Jahrgangs unserer Zeitschrift betrachten wir Themen, Anliegen, Initiativen und Diskussionen aus ihrer langen Geschichte. Im vorigen Beitrag zu dieser Reihe war vom Orgelbau die Rede, dessen Geschichte in den bald 150 Jahren des Bestehens der Zeitschrift von extremen Veränderungen geprägt war und ist. Heute sammeln wir einige Informationen über die Tätigkeit jener Menschen, die auf den Orgeln gespielt haben. Aus Kapazitätsgründen müssen wir uns auf die frühen Jahre des Blattes beschränken. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: Registerzug

Francis Poulenc - Gedanken zu seinem Orgelkonzert

Zahlreiche Kommentare oder Programmtexte zum Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken von Francis Poulenc (1899 – 1963) beginnen mit der Feststellung, dass nach dem Ende des 18. Jahrhunderts kaum noch Konzerte für Orgel und Orchester komponiert wurden, bzw. dass die Orgel von vielen Komponist(inn)en gemieden wurde. Diese Behauptungen lassen sich leicht widerlegen, wie sich bei einem Blick in Klaus Beckmanns «Repertorium Orgelmusik», Teil II, Mainz (Schott) 2001 zeigt, das eine überraschend grosse Zahl von Orgelkonzerten nennt.
Die Behauptungen verdanken sich wohl dem einseitigen Blick auf wenige überall bekannte Komponisten sowie der Beobachtung, dass es Solokonzerte für Violine bzw. für Klavier gibt, deren grosse Popularität von keinem Solokonzert für ein anderes Instrument erreicht wird.

Im Hinblick auf das Konzert des Züricher Kammerorchesters mit dem Organisten Olivier Latry in der Tonhalle vom 25. März veröffentlichen wir folgende Gedanken zum Werk. (m&l)

Autor
Matthias Wamser

© Foto: iStock-1193476825, Rafael Wiedenmeier

aufgefallen: treffpunkt

Die wichtige Rolle im Hintergrund

Porträt

Es gibt im (kirchen-)musikalischen Betrieb verborgene Tätigkeiten, ohne die die Entstehung mancher Werke undenkbar wäre. Librettistinnen und Librettisten treten normalerweise kaum in Erscheinung. Porträt eines Berufs und eines zeitgenössischen Librettisten. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
aufgefallen: treffpunkt

Musik und Kunst in lebendiger Marienverehrung

Beim Blick in das Programm des Monats Mai der Katholischen Kirche St. Maria Neudorf, St.Gallen fällt eine Vielfalt verschiedener Gottesdienstformen auf. Für m&l hat sich Maja Bösch mit Hansjörg Frick unterhalten. Er ist Pfarreileiter in St. Maria und gibt uns in einem kurzen Interview einen Einblick in die Marienverehrung, der Rolle von Kunst und Musik in Maiandachten und seinen persönlichen Bezug zur Mutter Gottes. (m&l)

Autor
Maja Bösch
schwerPunkt: Stimmgabel

Einsingen? Ja, bitte!

Für viele Chöre ist es inzwischen eine Selbstverständlichkeit, manchen Sängerinnen und Sängern ist jedoch die Notwendigkeit dazu nicht ersichtlich: das Einsingen zu Beginn der Probe. Was zu einem nicht unerheblichen Teil auch der Person des Chorleiters (oder – in ganz seltenen Fällen – des extra engagierten Stimmbildners) geschuldet ist und nicht immer Begeisterung auslöst, ist entscheidend für das stimmliche Weiterkommen des einzelnen Sängers, der einzelnen Sängerin und des ganzen Chors. Was sich unter dem Begriff «Einsingen» subsummiert und welche Aspekte einfliessen können, zeigt sich bei einer näheren Betrachtung.

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: treffpunkt

Auf der Suche nach neuen Wegen in der Kirchenmusik

Aktuelle Kirchenmusik ist facettenreicher denn je: Sie reicht von traditionellen Hymnen bis hin zu modernen Pop-Arrangements. Allein diese Tatsache weist darauf hin, wie lebendig und anpassungsfähig besagte Musikgattung geworden ist. Während ruhige, sakrale Klänge weiterhin eine zentrale Rolle im Glauben und täglichen Leben vieler Menschen spielen, bewegen sich KirchenmusikerInnen immer wieder in einem spürbaren Spannungsfeld. 

Im folgenden Bericht werden Lösungsansätze aufgezeigt, wie Stressmomente positiven Umständen Platz machen können. (m&l)

Autor
Marcel Keckeis