aufgefallen: druufgschtoosse

In der Hauptrolle: Der verlorene Orgelakkord

 Druuf gschtoosse | 13

Regelmässigen Leserinnen und Leser dieser Reihe «Druuf gschtoosse» ist es natürlich (natürlich! – danke) bewusst, dass es sich um die 13. Ausgabe handelt. Genau um diese Zahl geht es heute. Und es geht um eine Entdeckung im Zusammenhang mit der Melodiebildung eines englischen Kirchen-Hits aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Lassen Sie sich überraschen. (m&l)

Autor
Martin Hobi
Februar 2025

Anzeige

«Beethoven brauchte drei in der Fünften, Paul Burkhard fünf für seinen Welthit O mein Papa. Vier nun bei Charles Gounod.» Soweit mein numerischer Exkurs, der vor einigen Jahren in dieser Zeitschrift erfolgt ist. Sicherlich haben Sie festgestellt, dass es sich hierbei um die Anzahl der repetierten Noten zu Beginn der erwähnten Musikstücke handelt – bei Gounod ging es um seine Messe brève no.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Zum ersten August

Liebe Leserin, lieber Leser,

Erster August. Die Schweiz feiert Geburtstag. 734 Jahre Eidgenossenschaft sind es dieses Jahr. Zu einem Geburtstag gehört ein Geburtstagslied. Bei Nationen nennen wir das „Nationalhymne“. Doch hier wird der Kirchenmusiker in mir stutzig: in der Schweiz nennt man das „Psalm“, den „Schweizerpsalm“. Was hat es auf sich mit der Tatsache, dass diese Nationalhymne sogar Eingang ins Kirchengesangbuch gefunden hat?

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: Leuchtturm
aufgefallen: klangvoll

«Zurich Mass»

Die Zwingli-Stadt hat ihre eigene Messkomposition: Die «Zurich Mass» des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds erlebte am 24. November 2024 ihre Uraufführung – in der Liebfrauenkirche im Gottesdienst zum Christkönigsfest. m&l war mit dabei und schildert in diesem Artikel Eindrücke zum Werk und zur Aufführung des Chores an Liebfrauen unter der Leitung von Bernhard Pfammatter. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: Stimmgabel

Sologesang im Gottesdienst - was es ausser «Ave Maria» sonst noch gibt…

Es sind manchmal Ausnahmesituationen, die zu neuen Ideen und Möglichkeiten führen. In unserem Fall war es die Pandemie vor 5 Jahren, die uns plötzlich vor neue Herausforderungen stellte: das Singverbot Ende 2020 hat die Chöre und den Gemeindegesang ausgebremst, vielleicht aber auch hier und dort einem Sänger oder einer Sängerin die Gelegenheit zur Mitwirkung im Gottesdienst gegeben. Und spätestens vor dem Einsatz als Vokalsolistin oder Vokalsolist in der Messfeier stellt sich die Frage: Was singe ich? Die Suche nach liturgisch passenden Sologesängen kann durchaus spannend sein.

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: leseZeichen

Alfred Hochedlinger – Stern der Sterne

Viele Chorleiterinnen und Chorleiter kennen wohl das Problem: auf der Suche nach neuer Literatur für die vielleicht wieder einmal kleiner gewordene Besetzung hat man alle einschlägigen Kataloge dreimal vorwärts und rückwärts durchstöbert.
Eine Messe soll es sein. Viel Zeit zur Einstudierung bleibt nicht. Und in die Weihnachtszeit soll sie auch noch passen. Latein - zu altmodisch. Eine Gospelmesse - zu viel englischer Text.
Ein Werk, das da vielleicht wie gerufen zu scheinen mag, ist die neue Komposition Hochedlingers: «Stern der Sterne». (m&l)

Autor
Johannes Lienhart
rundblick: Schweizweit
kreativtätig: Johannes Diederen

Singwochenende mit Markus Detterbeck

In Fortführung einer langjährigen Tradition fand auch dieses Jahr wieder ein Singwochenende für alle interessierten Sängerinnen und Sänger des Oberwalliser Chor- und Caecilienverbandes statt. Unter der bewährten und humorvollen Leitung von Markus Detterbeck trafen sich am letzten Oktoberwochenende 55 singfreudige Frauen und Männer in Visp. m&l hat einen Blick in die Proben geworfen. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
aufgefallen: leseZeichen

24 Meditationen für Orgel

Notenrezension

Wir stellen hier zum 25. Todestag von Wilhelm Kümpel (1920-2000), Domorganist zu Erfurt, die Erstveröffentlichung seiner Orgel-Meditationen vor. Die praxisnahen Stücke, herausgegeben von Heinz-Walter Schmitz, sind im Strube Verlag erhältlich. (m&l)

 

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: nachgedacht

Echt jetzt? - Kirchenmusikalische Grenzwertigkeiten

Ist es Ihnen auch schon so ergangen? Der Moment, in dem im Gottesdienst Musik erklingt und wir im besten Fall die Stirn runzeln oder sich uns die Nackenhaare sträuben. Nicht weil die Ausführung schlecht wäre, sondern weil wir die Musik schlicht als unpassend empfinden. Aber auch als ausübende KirchenmusikerIn werden wir manchmal mit musikalischen Wünschen konfrontiert, bei deren Erfüllung sich innerer Widerstand regt. Ein (augenzwinkerndes) Plädoyer für mehr Verständnis der Kirchenmusiker-Seele. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 8

Musik und Liturgie

Im Rahmen der Vorbereitung auf das 150-jährige Jubiläum veröffentlichen wir ein Essay zur Paarung der Begriffe, die dem Kommunikationsorgan des Schweizerischen Katholischen Kirchenmusikverbandes seinen Namen gegeben haben. Erlauben Sie mir ein paar grundsätzliche Gedanken zu den Begrifflichkeiten und dem Namen der Zeitschrift, aus der dieses Portal hervorgegangen ist. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
aufgefallen: treffpunkt

Tagebuch eines Pfarreifestes

Katholisch Weinland feiert(e) sein Kirchenfest

Etwas, das wohl manch Eine oder Einer kennt: zu knapp erscheint die Vorbereitungszeit… Eine Chronologie der notwendigen und nicht immer ganz geplanten Ereignisse und Massnahmen, die schlussendlich doch zum Erfolg geführt haben. Mit Freude weist die Redaktion darauf hin, dass die Kirchenmusik einen wichtigen Beitrag zur Verbindung von Pfarreiangehörigen aller Generationen beigetragen hat.
In Form eines Tagebuchs als Anregung und Ermutigung zur Nachahmung empfohlen... (m&l) 

Autor
Roberto Alfarè