aufgefallen: druufgschtoosse

In der Hauptrolle: Der verlorene Orgelakkord

 Druuf gschtoosse | 13

Regelmässigen Leserinnen und Leser dieser Reihe «Druuf gschtoosse» ist es natürlich (natürlich! – danke) bewusst, dass es sich um die 13. Ausgabe handelt. Genau um diese Zahl geht es heute. Und es geht um eine Entdeckung im Zusammenhang mit der Melodiebildung eines englischen Kirchen-Hits aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Lassen Sie sich überraschen. (m&l)

Autor
Martin Hobi
Februar 2025

«Beethoven brauchte drei in der Fünften, Paul Burkhard fünf für seinen Welthit O mein Papa. Vier nun bei Charles Gounod.» Soweit mein numerischer Exkurs, der vor einigen Jahren in dieser Zeitschrift erfolgt ist. Sicherlich haben Sie festgestellt, dass es sich hierbei um die Anzahl der repetierten Noten zu Beginn der erwähnten Musikstücke handelt – bei Gounod ging es um seine Messe brève no.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

Mailänder Dom, gesehen vom Palazzo Archivescovile aus
(Foto: Renata Maria Jeker)

rundblick: gemeinsamunterwegs

Die kleine Schwester aus Mailand

Nach dem Blick auf die Geschichte der christkatholischen Kirchenmusik im Artikel von Klaus Wloemer richten wir unsere Aufmerksamkeit auf eine Form des Ritus in der römisch-katholischen Kirche, die wenig in unserem kollektiven Bewusstsein verankert ist. Es sind vor allem die Profis aus Theologie und Gregorianik, die wissen, dass wenige Kilometer von den Grenzen unserer Bistümer entfernt – und dadurch auch noch in der Schweiz – ein Ritus gefeiert wird, der sich deutlich von unserem römischen unterscheidet: der Rito Ambrosiano, jener jahrhundertealte Ritus der Erzdiözese Mailand.

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: leseZeichen

«Meisterwerke» von Miklós Árpás - Orgeladaptionen Band 8

«Golden Classics for Organ» - unter diesem oder ähnlichen Titeln finden sich Playlists, Notenbände mit den bekanntesten und beliebtesten Orgelstücken, aber auch Bearbeitungen hundertfach «vergoldeter» anderer Kompositionen aus Barock, Klassik und Romantik. Für Werke wie Caccinis «Ave Maria» oder Puccinis «Nessun Dorma» jedoch war die Suche bisher etwas schwierig. Eher lückenhaft stellte sich die Auswahl dar. Diese Lücke versucht nun Miklós Árpás neuer Band mit Orgeladaptionen zu füllen.
(Konzert)OrganistInnen an die Tasten. (m&l)

Autor
Johannes Lienhart
gemalte Orgel - gefunden in der Marienkapelle der Kathedrale Bobbiogemalte Orgel - gefunden in der Marienkapelle der Kathedrale Bobbio

gemalte Orgel - gefunden in der Marienkapelle der Kathedrale Bobbio

© Foto: Beat Grögli

schwerPunkt: Registerzug
rundblick: grenzenlos

Orgeldokumentationen online

Heute am Beispiel von Orgelarchiv Schmidt und Pipeorganpictures

Wer Orgel spielt, sich für Orgelbau interessiert oder regelmässig Orgelmusik hört, erfährt schnell, dass jedes dieser Instrumente ein individueller Fall ist – mit eigener Konzeption, Klangaussage und Gestaltung. Seit dem Aufbau des Internets gibt es interessante Möglichkeiten, diese faszinierende Vielfalt erlebbar zu machen. Wir porträtieren hier eines der inzwischen verfügbaren Archive, die sich darum kümmern, das Kulturgut Orgel einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (m&l)

Autor
Andreas Schmidt/Mike Wyss
schwerPunkt: Registerzug
aufgefallen: klangvoll

Orgelmusik aus der Ukraine

Wir lesen und hören seit dem 24. Februar 2022 fast täglich über den schrecklichen Krieg in der Ukraine. Durch diesen Krieg hat auch die Geschichte und die Kultur der Ukraine in den mitteleuropäischen Ländern verstärkte Aufmerksamkeit erfahren. Bei der Erwähnung der Ukrainischen Kultur denkt niemand zuerst an Musik für Orgel, aber natürlich wird auch in der Ukraine virtuos auf Orgeln gespielt und Musik für Orgel komponiert. Der folgende Beitrag gibt Einblicke in diese Musik und berichtet von den Vorbereitungen für ein Konzert mit Orgelmusik ausschliesslich aus der Ukraine. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
aufgefallen: leseZeichen

Zwölf Gehversuche im Beten

Wieviel Beten kann es sein? Wieviel Mut dazu?
Wieviel Handeln kann es sein? Wieviel Mut dazu in brüchigen Zeiten?

Fragen wie diese leiteten Stephan Schmid-Keiser bei seinen ZWÖLF GEHVERSUCHEN IM BETEN, die dieser Tage im Verlag www.mosaicstones.ch erschienen sind - mit einem Nachwort von Felix Gmür, Bischof von Basel und unterstützt durch acht kirchliche Institutionen in der Schweiz wie die Röm.-Katholische Zentralkonferenz RKZ und die Röm.-Katholische Landeskirche Kanton Luzern. (m&l)

 

Autor
Redaktion m&l
rundblick: jubilatehautnah

Neue Gemeindegesänge gesucht

Jubilate geht in die nächste Runde. Je mehr Menschen bei der Entstehung mitdenken, desto bunter wird die Gestaltung des neuen Mediums für den Kirchengesang. Wir empfehlen Ihnen den Aufruf herzlich, der uns von der Projektleitung erreicht. (m&l)

Autor
Sandra Rupp Fischer
schwerPunkt: Stimmgabel

Klangmaler aus dem Toggenburg – Peter Roth zum 81. Geburtstag

Mit seiner Messe «Juchzed und Singed» hat Peter Roth ein Werk geschaffen, das immer wieder gern gesungen wird. Kurz vor seinem 81. Geburtstag erklingt die Toggenburger Messe in einem Konzert in Winterthur. Grund genug, dem Komponisten einen Artikel zu widmen und sein Schaffen zu beleuchten. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: Domsingschule St.Gallen

schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: grenzenlos

Domsingschule St.Gallen am Internationalen Chorfestival Pueri Cantores

Pueri Cantores sind junge Sängerinnen und Sänger, die für den Frieden singen und ihn verkünden. Der Verband katholischer Kinder- und Jugendchöre „Pueri Cantores“ hat seinen Ursprung in der Friedensbewegung nach Ende des Zweiten Weltkriegs, die in Frankreich ihren Anfang nahm. Während sich zu Beginn die Knabenchöre der grösseren Kathedralen zu einem Verband zusammenschlossen, sind mittlerweile Kinder-, Jugendchöre, Knaben- und Mädchenchöre aller Länder auf diözesaner, nationaler und internationaler Ebene vernetzt. Die Gemeinschaft aller „Pueri“ kommt besonders zum Ausdruck in den regelmässig stattfindenden Kongressen und Chorfestivals, so zum Beispiel alle fünf Jahre über Silvester in Rom. (m&l)

Autor
Anita Leimgruber-Mauchle
schwerPunkt: Leuchtturm

Mit Konsequenz und Ruhe

Nachruf

Am 17. März dieses Jahres ist der Komponist und Hochschullehrer Nikolaus Franz Rechsteiner kurz vor Vollendung seines 85. Lebensjahres verstorben. Wir entbieten den Hinterbliebenen im Nachhinein unser Mitgefühl und würdigen sein Leben und Schaffen. (m&l)

Autor
Matthias Wamser