aufgefallen: druufgschtoosse

In der Hauptrolle: Der verlorene Orgelakkord

 Druuf gschtoosse | 13

Regelmässigen Leserinnen und Leser dieser Reihe «Druuf gschtoosse» ist es natürlich (natürlich! – danke) bewusst, dass es sich um die 13. Ausgabe handelt. Genau um diese Zahl geht es heute. Und es geht um eine Entdeckung im Zusammenhang mit der Melodiebildung eines englischen Kirchen-Hits aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Lassen Sie sich überraschen. (m&l)

Autor
Martin Hobi
Februar 2025

Anzeige

«Beethoven brauchte drei in der Fünften, Paul Burkhard fünf für seinen Welthit O mein Papa. Vier nun bei Charles Gounod.» Soweit mein numerischer Exkurs, der vor einigen Jahren in dieser Zeitschrift erfolgt ist. Sicherlich haben Sie festgestellt, dass es sich hierbei um die Anzahl der repetierten Noten zu Beginn der erwähnten Musikstücke handelt – bei Gounod ging es um seine Messe brève no.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

aufgefallen: treffpunkt

Leipziger Kirchenmusiker Kurt Grahl verstorben

Aus Leipzig erreicht uns die Nachricht, dass Kurt Grahl, renommierter Kirchenmusiker und Komponist verstorben ist.
Den trauernden Angehörigen und Freunden entbieten wir unser aufrichtiges Beileid. Möge er in Frieden ruhen. (m&l)

Autor
Ralph Kochinka

150 Jahre m&l Nachlese III

Der Festakt zum Jubiläum von "Musik und Liturgie" liegt hinter uns. Bleibenden Eindruck werden viele Begegnungen, Gespräche und Wortmeldungen hinterlassen. Einer, der selbst nicht anwesend sein konnte, den wir aber gern zu Wort kommen lassen wollen, ist Christian Albrecht, langjähriger Mitredaktor der Zeitschrift. (m&l)

Autor
Christian J. Albrecht, Redaktion

© Foto: Mike Wyss

schwerPunkt: Registerzug

Die neue Orgel der Neuapostolischen Kirche Hottingen

In loser Folge stellt m&l hier immer wieder Porträts von Orgelbaufirmen und Orgeln vor. Dies um einerseits neuen, bestehenden oder zu restaurierenden Instrumenten die Gelegenheit zu geben, für einmal aus ihren Orgelnischen, Orgelemporen herauszutreten. Aber andererseits auch, um die Erschaffenden der Instrumente, die sich neben dem Bau auch um den Erhalt und die Pflege kümmern, genauer vorzustellen.
Den Start macht die Firma SPÄTH ORGELBAU, die die Orgel in Hottingen in den Jahren 2021 bis 2023 neu erbaut hat. (m&l)

© Foto: Manuela Dorthe

rundblick: Schweizweit

Musical «Der Schatz im Acker»

Vom 14. bis 18. Oktober führte die Fachstelle Kirchenmusik Deutschfreiburg ihre beliebte diesjährige Kindersingwoche durch.
«Jesus zieht durchs ganze Land, alle hören staunend zu ....». So beginnt das Kindermusical, in dem das biblische Gleichnis von der Schatzkiste erzählt wird, für die es sich lohnt, alles aufzugeben.
Während 5 Tagen studierten 25 Kinder im Alter von 7 – 12 Jahren aus Deutschfreiburg das Kindermusical «Der Schatz im Acker» ein. (m&l)

Autor
Manuela Dorthe
schwerPunkt: Registerzug

Francis Poulenc - Gedanken zu seinem Orgelkonzert

Zahlreiche Kommentare oder Programmtexte zum Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken von Francis Poulenc (1899 – 1963) beginnen mit der Feststellung, dass nach dem Ende des 18. Jahrhunderts kaum noch Konzerte für Orgel und Orchester komponiert wurden, bzw. dass die Orgel von vielen Komponist(inn)en gemieden wurde. Diese Behauptungen lassen sich leicht widerlegen, wie sich bei einem Blick in Klaus Beckmanns «Repertorium Orgelmusik», Teil II, Mainz (Schott) 2001 zeigt, das eine überraschend grosse Zahl von Orgelkonzerten nennt.
Die Behauptungen verdanken sich wohl dem einseitigen Blick auf wenige überall bekannte Komponisten sowie der Beobachtung, dass es Solokonzerte für Violine bzw. für Klavier gibt, deren grosse Popularität von keinem Solokonzert für ein anderes Instrument erreicht wird.

Im Hinblick auf das Konzert des Züricher Kammerorchesters mit dem Organisten Olivier Latry in der Tonhalle vom 25. März veröffentlichen wir folgende Gedanken zum Werk. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: nachgedacht

Vor-Weihnachtszeit?

Wer heute durch die Strassen und Kaufhäuser schlendert, dem schallen von allen Seiten Überfluss und weihnachtliche Klänge entgegen. Dass der Advent ursprünglich eine Fastenzeit war - und in den orthodoxen Kirchen auch heute noch ist - lässt sich kaum noch erahnen.
Und aus so manchem Konzert im Advent wird plötzlich ein Weihnachtskonzert. Wir wagen einen kritischen Blick auf die Musik der "Vorweihnachtszeit". (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: Roger Fuchs

rundblick: Schweizweit
aufgefallen: treffpunkt

Xoán Castiñeira wird neuer Leiter der Diözesanen Kirchenmusikschule St.Gallen

Jetzt ist klar, wer die Nachfolge von Kimberly Brockman, bis Ende Juli Schulleiterin der Diözesanen Kirchenmusikschule (dkms), antritt: Xoán Castiñeira, 41 Jahre alt, wohnhaft in Niederteufen. Derzeit hat er ein ganzes Portfolio an Aktivitäten im Musikbildungsbereich inne. Zuvor stand er viele Jahre lang an der Spitze der J.S. Bach Stiftung. Kimberly Brockman tritt in den frühzeitigen Ruhestand, bleibt der Schule aber in einem kleinen Pensum noch ein Jahr lang erhalten. Träger der dkms ist der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen. (zvg)

Autor
Roger Fuchs
aufgefallen: treffpunkt

Musik ist das Herz der Liturgie

Der Kirchenmusiker der katholischen Kirchgemeinde Küsnacht-Erlenbach Joachim Schwander im Gespräch mit Giulia Ferraldeschi.
Orgelklänge, jahrhundertealte Gesänge, moderne Kompositionen – Kirchenmusik ist lebendig und tief verwurzelt in der Geschichte. Doch wie hält man sie in der heutigen Zeit relevant? Wie bringt man Menschen aus verschiedenen Generationen und Kulturen durch Musik zusammen? (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
aufgefallen: druufgschtoosse

Wenn’s zwitschert – und gar die Lokomotive einfährt

Druuf gschtoosse | 21

Vor wenigen Wochen lag gewichtige Post im Briefkasten des Autors: ein Band von 240 Seiten, auf edlem Glanzpapier, in feines Leinen gebunden, der Titel in schimmerndem Orgelsilber: „Eine Hausorgel mit Pfiff“. Schon das erste, beiläufige Durchblättern verriet: Hier hat sich jemand mit sichtbarer Freude verspielt.
Uns einen genaueren Blick wert. (m&l)

Autor
Martin Hobi