aufgefallen: druufgschtoosse

In der Hauptrolle: Der verlorene Orgelakkord

 Druuf gschtoosse | 13

Regelmässigen Leserinnen und Leser dieser Reihe «Druuf gschtoosse» ist es natürlich (natürlich! – danke) bewusst, dass es sich um die 13. Ausgabe handelt. Genau um diese Zahl geht es heute. Und es geht um eine Entdeckung im Zusammenhang mit der Melodiebildung eines englischen Kirchen-Hits aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Lassen Sie sich überraschen. (m&l)

Autor
Martin Hobi
Februar 2025

«Beethoven brauchte drei in der Fünften, Paul Burkhard fünf für seinen Welthit O mein Papa. Vier nun bei Charles Gounod.» Soweit mein numerischer Exkurs, der vor einigen Jahren in dieser Zeitschrift erfolgt ist. Sicherlich haben Sie festgestellt, dass es sich hierbei um die Anzahl der repetierten Noten zu Beginn der erwähnten Musikstücke handelt – bei Gounod ging es um seine Messe brève no.

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Die Behauptungen verdanken sich wohl dem einseitigen Blick auf wenige überall bekannte Komponisten sowie der Beobachtung, dass es Solokonzerte für Violine bzw. für Klavier gibt, deren grosse Popularität von keinem Solokonzert für ein anderes Instrument erreicht wird.

Im Hinblick auf das Konzert des Züricher Kammerorchesters mit dem Organisten Olivier Latry in der Tonhalle vom 25. März veröffentlichen wir folgende Gedanken zum Werk. (m&l)

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Autor
Martin Hobi