schwerPunkt: Stimmgabel

175 Jahre «Chor viril baselgia Savognin»

Ein seltenes Jubiläum

Der Kirchenmännerchor Savognin durfte dieses Jahr das 175 Jahr-Jubiläum feiern. Der nur um ein Jahr jünger als unsere Bundesverfassung jubilierende Chor schaut auf eine lange, traditionsreiche Vereinsgeschichte zurück. Nachfolgender Artikel und Interviews mit aktiven Sängern fangen Stimmungen und Perspektiven des feiernden Chores ein. (m&l)

Autor
Jürg Wasescha
Oktober 2024

Anzeige

Eine Frau machte den Anfang

Sabina Escher de Latour, 1807 in Breil/Brigels geboren und 1863 in Savognin gestorben und begraben, gilt als Gründerin des Chores. Die Ehefrau von Arnold Escher von der Linth, dem Sohn von Hans Conrad Escher von der Linth, besass ein grosses musikalisches Talent. Sie war Pianistin und Organistin und stammte aus gutem Hause.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

Anzeige

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

schwerPunkt: Leuchtturm

Komponist und mehr

Adolf Brunner (1901 – 1992)

Wie wichtig ist der 125. Geburtstag eines Komponisten? Ist dieser Geburtstag ein Jubiläum? Wer kennt überhaupt die Musik dieses Komponisten? Ist ein aus diesem Anlass veröffentlichter Artikel womöglich ein Bekehrungsversuch – soll sich die Leserschaft verpflichtet fühlen, die Musik des Komponisten kennen zu lernen und eventuell sogar zu schätzen? (m&l)

Autor
Matthias Wamser

© Foto: Roger Fuchs

rundblick: Schweizweit
aufgefallen: treffpunkt

Xoán Castiñeira wird neuer Leiter der Diözesanen Kirchenmusikschule St.Gallen

Jetzt ist klar, wer die Nachfolge von Kimberly Brockman, bis Ende Juli Schulleiterin der Diözesanen Kirchenmusikschule (dkms), antritt: Xoán Castiñeira, 41 Jahre alt, wohnhaft in Niederteufen. Derzeit hat er ein ganzes Portfolio an Aktivitäten im Musikbildungsbereich inne. Zuvor stand er viele Jahre lang an der Spitze der J.S. Bach Stiftung. Kimberly Brockman tritt in den frühzeitigen Ruhestand, bleibt der Schule aber in einem kleinen Pensum noch ein Jahr lang erhalten. Träger der dkms ist der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen. (zvg)

Autor
Roger Fuchs
rundblick: jubilatehautnah

Neues aus der Jubilate-Werkstatt

Wir empfehlen unserer Leserschaft immer wieder den Blick auf die Arbeit an Jubilate - Singen und Beten in der katholischen Kirche. Das Projekt zur Gestaltung neuer Kirchengesangsmedien hat im vergangenen Jahr wiederum einige Meilensteine gesetzt und erreicht. (m&l)

Autor
jubilate.ch
rundblick: Schweizweit

Zwischen Himmel und Erde – Musik im Kloster

Tagungsbericht der Fachtage Klosterkultur 2025

Unter dem Titel «Zwischen Himmel und Erde – Musik im Kloster» widmete sich die vierte Veranstaltung der Reihe Fachtage Klosterkultur den unterschiedlichen Aspekten klösterlicher Musik. Die Tagung bot ein Forum, um in Fachvorträgen und Diskussionen verschiedene Perspektiven auf Musik im Kloster zu beleuchten. Wir veröffentlichen gern den Bericht von: Dr. Helga Fabritius (Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur), Albert Holenstein (Stiftsbibliothek St. Gallen) und Dominika Kalteis (Stift Melk). m&l

Autor
zvg
schwerPunkt: Stimmgabel

Sologesang im Gottesdienst - was es ausser «Ave Maria» sonst noch gibt…

Es sind manchmal Ausnahmesituationen, die zu neuen Ideen und Möglichkeiten führen. In unserem Fall war es die Pandemie vor 5 Jahren, die uns plötzlich vor neue Herausforderungen stellte: das Singverbot Ende 2020 hat die Chöre und den Gemeindegesang ausgebremst, vielleicht aber auch hier und dort einem Sänger oder einer Sängerin die Gelegenheit zur Mitwirkung im Gottesdienst gegeben. Und spätestens vor dem Einsatz als Vokalsolistin oder Vokalsolist in der Messfeier stellt sich die Frage: Was singe ich? Die Suche nach liturgisch passenden Sologesängen kann durchaus spannend sein.

Autor
Renata Maria Jeker

© Foto: Domsingschule St.Gallen

schwerPunkt: Bodysoul
rundblick: grenzenlos

Domsingschule St.Gallen am Internationalen Chorfestival Pueri Cantores

Pueri Cantores sind junge Sängerinnen und Sänger, die für den Frieden singen und ihn verkünden. Der Verband katholischer Kinder- und Jugendchöre „Pueri Cantores“ hat seinen Ursprung in der Friedensbewegung nach Ende des Zweiten Weltkriegs, die in Frankreich ihren Anfang nahm. Während sich zu Beginn die Knabenchöre der grösseren Kathedralen zu einem Verband zusammenschlossen, sind mittlerweile Kinder-, Jugendchöre, Knaben- und Mädchenchöre aller Länder auf diözesaner, nationaler und internationaler Ebene vernetzt. Die Gemeinschaft aller „Pueri“ kommt besonders zum Ausdruck in den regelmässig stattfindenden Kongressen und Chorfestivals, so zum Beispiel alle fünf Jahre über Silvester in Rom. (m&l)

Autor
Anita Leimgruber-Mauchle
schwerPunkt: Leuchtturm
aufgefallen: treffpunkt

Zwei Stimmen, ein Klang: Kirchenmusik in St.Gallen zwischen Tradition und Zukunft

Auf das Ende des vergangenen Schuljahres der Diözesanen Kirchenmusikschule St.Gallen kam es in St.Gallen zur Verabschiedung von Kimberly Brockman und Martin Hobi. Beide haben sich lange Jahre in den Dienst der Ausbildung des kirchenmusikalischen Nachwuchses gestellt. (m&)

Autor
Giulia Ferraldeschi
rundblick: grenzenlos

Reisetipp No 1 - Louis Couperin

Der Begründer der berühmten französischen Musiker-Dynastie Couperin hätte dieses Jahr seinen 400sten Geburtstag feiern können. Eine unrealistisch lange Lebenszeit. Daher tut es die Nachwelt und feiert Louis Couperin in verschiedenen Veranstaltungen. Eine exemplarische Auswahl. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
Kopf der Zeitschrift «Der Chorwächters». Die heilige Cäcilia im Januar 1925Kopf der Zeitschrift «Der Chorwächters». Die heilige Cäcilia im Januar 1925

Kopf der Zeitschrift «Der Chorwächters». Die heilige Cäcilia im Januar 1925

schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 4

Die «Preis- und Jubiläumsmesse» - verschollen, verschwunden, vergessen?

«Musik & Liturgie» feierte auch vor 100 Jahren, damals noch als «Der Chorwächter». Zu dessen 50-jährigem Jubiläum wurde ein «kirchenmusikalischer Wettbewerb an schweizerische Komponisten» ausgeschrieben. Ein Einblick in eine engagiert-bewegte Zeit. (m&l)

 

Autor
Martin Hobi