schwerPunkt: Stimmgabel

175 Jahre «Chor viril baselgia Savognin»

Ein seltenes Jubiläum

Der Kirchenmännerchor Savognin durfte dieses Jahr das 175 Jahr-Jubiläum feiern. Der nur um ein Jahr jünger als unsere Bundesverfassung jubilierende Chor schaut auf eine lange, traditionsreiche Vereinsgeschichte zurück. Nachfolgender Artikel und Interviews mit aktiven Sängern fangen Stimmungen und Perspektiven des feiernden Chores ein. (m&l)

Autor
Jürg Wasescha
Oktober 2024

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Eine Frau machte den Anfang

Sabina Escher de Latour, 1807 in Breil/Brigels geboren und 1863 in Savognin gestorben und begraben, gilt als Gründerin des Chores. Die Ehefrau von Arnold Escher von der Linth, dem Sohn von Hans Conrad Escher von der Linth, besass ein grosses musikalisches Talent. Sie war Pianistin und Organistin und stammte aus gutem Hause.

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schwerPunkt: Leuchtturm

Verleihung der Orlando di Lasso-Medaille an Iso Rechsteiner

Musiklehrer, Chorleiter, Komponist - und immer im Dienste der Kirchenmusik, der er sich von jungen Jahren an verschrieben hat. Iso Rechsteiner, der dieses Jahr seinen neunzigsten Geburtstag feiern durfte, erhält für sein Lebenswerk die Orlando di Lasso-Medaille verliehen.
Die Ehrung, die vom Dachverband der Allgemeinen Caecilienverbände der Länder deutscher Sprache ACV verliehen wird, wird in besonderen Fällen aufgrund herausragender kirchenmusikalischer Verdienste auf musikforschendem, kompositorischem, musikkulturellem wie musikerzieherischem Gebiet zugesprochen.
Wir gratulieren Iso Rechsteiner zu dieser Ehrung und drucken als Würdigung Auszüge eines Gespräch ab, das Bettina Kugler anlässlich seines 90. Geburtstages mit dem Jubilar geführt hat. (m&l)

Autor
Bettina Kugler
schwerPunkt: Registerzug

Francis Poulenc - Gedanken zu seinem Orgelkonzert

Zahlreiche Kommentare oder Programmtexte zum Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken von Francis Poulenc (1899 – 1963) beginnen mit der Feststellung, dass nach dem Ende des 18. Jahrhunderts kaum noch Konzerte für Orgel und Orchester komponiert wurden, bzw. dass die Orgel von vielen Komponist(inn)en gemieden wurde. Diese Behauptungen lassen sich leicht widerlegen, wie sich bei einem Blick in Klaus Beckmanns «Repertorium Orgelmusik», Teil II, Mainz (Schott) 2001 zeigt, das eine überraschend grosse Zahl von Orgelkonzerten nennt.
Die Behauptungen verdanken sich wohl dem einseitigen Blick auf wenige überall bekannte Komponisten sowie der Beobachtung, dass es Solokonzerte für Violine bzw. für Klavier gibt, deren grosse Popularität von keinem Solokonzert für ein anderes Instrument erreicht wird.

Im Hinblick auf das Konzert des Züricher Kammerorchesters mit dem Organisten Olivier Latry in der Tonhalle vom 25. März veröffentlichen wir folgende Gedanken zum Werk. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: Stimmgabel

Gregorianik – Gesänge für die Ewigkeit

Die Anfänge des Gregorianischen Chorals liegen im Dunkeln.

Niemand weiss genau, wer diese Art von Gesängen «erfunden» hat, wie sie entstanden sind oder auf welchen Quellen sie basieren.
Und weil dies niemand genau weiss, gibt es verschiedene Vermutungen und Thesen, aber auch Legenden, die sich um den Gregorianischen Choral ranken.

Autor
Thomas A. Friedrich
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Psalmensingen heute

Ein Kurzbericht

Am Samstag, 27. September 2025 fand in Zürich ein Workshop «Psalmensingen heute» statt. Organisiert vom KMV Bistum Chur versammelte er insgesamt 13 Teilnehmende aus Pfarreien in und um Zürich im Pfarrsaal von Dreikönigen in Zürich-Enge, darunter KantorInnen, OrganistInnen sowie regelmässige BesucherInnen des Stundengebets. Unter der kompetenten Leitung von Kristina Kuzminskaite erhielten die Teilnehmenden eine fundierte Einführung in die Praxis des Psalmensingens. (m&l)

Autor
Eveline Kleinburger

© Foto: Matthias Wamser

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„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 7

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (II)

Anlässlich des 150. Jahrgangs unserer Zeitschrift betrachten wir Themen, Anliegen, Initiativen und Diskussionen aus ihrer langen Geschichte. Im vorigen Beitrag zu dieser Reihe war vom Orgelbau die Rede, dessen Geschichte in den bald 150 Jahren des Bestehens der Zeitschrift von extremen Veränderungen geprägt war und ist. Heute sammeln wir einige Informationen über die Tätigkeit jener Menschen, die auf den Orgeln gespielt haben. Aus Kapazitätsgründen müssen wir uns auf die frühen Jahre des Blattes beschränken. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022Sternsingergruppe unterwegs in Rotmonten, St.Gallen Januar 2022

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© Foto: Anja de Toffol

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rundblick: Schweizweit

Das Sternsingen - ein alter Brauch lebendig

Der Brauch, zum Dreikönigstag als Sternsinger von Haus zu Haus zu ziehen, geht ursprünglich auf das 16. Jahrhundert zurück. So wie er heute in der Schweiz in vielen Pfarreien sehr lebendig und erfolgreich praktiziert wird, gibt es ihn seit den 1930er Jahren. Verkleidet als die drei Könige ziehen Gruppen von Kindern singend durch die Quartiere und schreiben mit Kreide den Segen 20*C+M+B+25 auf die Haustüre. „Christus Mansionem Benedicat“, Christus segne dieses Haus. Das Engagement der Kinder und aller rund um diesen Brauch Tätigen zu würdigen, hier stellvertretend für alle Sternsingenden ein kurzer Bericht aus St. Gallen. (m&l)

 

 

Autor
Maja Bösch

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Diese Rubrik startete im Januar 2024. Darauf folgten in der Print-Ausgabe von Musik & Liturgie vier Folgen des als Jahresserie vorgesehenen Beitrages.
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Autor
Redaktion m&l