schwerPunkt: Stimmgabel

175 Jahre «Chor viril baselgia Savognin»

Ein seltenes Jubiläum

Der Kirchenmännerchor Savognin durfte dieses Jahr das 175 Jahr-Jubiläum feiern. Der nur um ein Jahr jünger als unsere Bundesverfassung jubilierende Chor schaut auf eine lange, traditionsreiche Vereinsgeschichte zurück. Nachfolgender Artikel und Interviews mit aktiven Sängern fangen Stimmungen und Perspektiven des feiernden Chores ein. (m&l)

Autor
Jürg Wasescha
Oktober 2024

Eine Frau machte den Anfang

Sabina Escher de Latour, 1807 in Breil/Brigels geboren und 1863 in Savognin gestorben und begraben, gilt als Gründerin des Chores. Die Ehefrau von Arnold Escher von der Linth, dem Sohn von Hans Conrad Escher von der Linth, besass ein grosses musikalisches Talent. Sie war Pianistin und Organistin und stammte aus gutem Hause.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

aufgefallen: druufgschtoosse

«I believe in the Holy Catholic Tune»

Druuf gschtoosse | 17

Am letzten Tag des Bach-Jahres 1900, exakt am Silvesterabend vor 125 Jahren, verfasste der schottisch-australische Musikwissenschaftler und Komponist Franklin Peterson ein bemerkenswertes musikalisches Glaubensbekenntnis. Offenbar ohne Absicht zur Veröffentlichung entstand ein sehr persönliches, zweisprachiges Dokument – das «Credo eines Musikers». Wir werfen einen Blick auf diesen poetischen Fund. (m&l)

Autor
Martin Hobi
aufgefallen: klangvoll

Jan Dismas Zelenka: Missa Paschalis

Wir veröffentlichen hier die Übersetzung eines zunächst in englischer Sprache entstandenen Artikels von Jóhannes Ágústsson. Zelenkas Werke verdienen unbestritten eine höhere Beachtung. Umso erfreulicher, dass sich ihrer auch Schweizer Tonkünstler annehmen, wie die Aufführung des Vokalensembles ZERONOVE unter Leitung von Lukas Wanner zeigt. (m&l)

Autor
Jóhannes Ágústsson, Übersetzung Matthias Wamser

© Foto: iStock-1193476825, Rafael Wiedenmeier

aufgefallen: treffpunkt

Die wichtige Rolle im Hintergrund

Porträt

Es gibt im (kirchen-)musikalischen Betrieb verborgene Tätigkeiten, ohne die die Entstehung mancher Werke undenkbar wäre. Librettistinnen und Librettisten treten normalerweise kaum in Erscheinung. Porträt eines Berufs und eines zeitgenössischen Librettisten. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi
schwerPunkt: Stimmgabel
rundblick: jubilatehautnah

Das Kreuz mit den Psalmen

Psalmen und Psalmverse sind schon seit jeher ein wichtiger Bestandteil der christlichen Sing- und Gebetspraxis. Dennoch tun wir uns aus unterschiedlichen Gründen oft ein wenig schwer, sie ganz bewusst zum Einsatz zu bringen.

Bei der diesjährigen Jubilate-Retraite in Chur wurde über das Thema Gemeinde-Psalmodie diskutiert. Ein vom Autor Michael Wersin dazu geplanter Input musste wegen Erkrankung kurzfristig verschriftlicht und dann stellvertretend von Martin Conrad vorgetragen werden. Hier erscheint nun eine überarbeitete Fassung der spontanen Niederschrift inklusive Martin Conrads Ergänzungen. (m&l)

Autor
Michael Wersin

© Foto: iStock - FooTToo

rundblick: Schweizweit
aufgefallen: treffpunkt

Digitaler Stammtisch für KirchenmusikerInnen und Seelsorgende

Das Liturgische Institut bietet immer wieder verschiedene Veranstaltungen für Kirchenmusikschaffende an. So beispielsweise am 6. Februar 2025 einen digitalen Stammtisch. Der Stammtisch ist Sinnbild für ein Treffen gleichgesinnter Menschen, auch wenn sie aus verschiedenen Fachgebieten kommen. Florian Kirchhofer, selbst Kirchenmusiker und Mitarbeiter des Liturgischen Institut, hatte dazu eingeladen und 12 Personen, Seelsorgende, Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker sind der Einladung gefolgt.
Maja Bösch hat für m&l mit ihm gesprochen. (m&l)

Autor
Maja Bösch
schwerPunkt: jubiläumm&l
kreativtätig: Matthias Wamser

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 6

Wie kam die Orgel in den «Chorwächter»? (I)

Der erste Name unserer Zeitschrift, der von 1876 bis 1959 immerhin 84 Jahrgänge mit je 12 Heften zierte, nennt die kirchlichen Chöre als Thema und als Adressaten. In ihrem Urzustand trat die Zeitschrift kämpferisch für den «Cäcilianismus» ein, der die polyphone Vokalmusik des 16. Jahrhunderts als Vorbild wahrer katholischer Kirchenmusik idealisierte. In den zahlreichen Kompositionen aus dem Geist des Cäcilianismus hat die Orgel als Stütze des Chors nur eine bescheidene Funktion; gleichwohl war sie in den Kirchen für ein vielfältiges Aufgabenspektrum etabliert. Liefert der Chorwächter Informationen zu Bau und Verwendung des Instruments?

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: Leuchtturm
aufgefallen: klangvoll

«Zurich Mass»

Die Zwingli-Stadt hat ihre eigene Messkomposition: Die «Zurich Mass» des lettischen Komponisten Ēriks Ešenvalds erlebte am 24. November 2024 ihre Uraufführung – in der Liebfrauenkirche im Gottesdienst zum Christkönigsfest. m&l war mit dabei und schildert in diesem Artikel Eindrücke zum Werk und zur Aufführung des Chores an Liebfrauen unter der Leitung von Bernhard Pfammatter. (m&l)

Autor
Matthias Wamser
schwerPunkt: jubiläumm&l
kreativtätig: Renata Maria Jeker

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 5

Noch immer populär? – Das Neue Geistliche Lied und wie darüber berichtet wird

Sie haben es inzwischen auch in die Gesangbücher geschafft, die von der Popmusik beeinflussten Songs mit geistlichem und religiösem Text, die unter dem Begriff «Neues Geistliches Lied» zusammengefasst werden. Es dauerte seine Zeit, bis diese Werke ihren Weg in die Kirchen gefunden haben. Wie wurde darüber in unserer Zeitschrift berichtet?

Autor
Renata Maria Jeker
zeitvertreib: musikRätsel

Wer ist gesucht? | 6

Die neue Ausgabe des unregelmässig erscheinenden Rätsels.
Rätseln Sie mit und schicken Sie uns Ihre Lösung. Lassen Sie Google, KI und Co beiseite und nehmen sich Zeit, den Gedankengängen des Autors Schritt für Schritt bis zum Ergebnis zu folgen. (m&l)

Eine glückliche schnellste Gewinnerin bzw. ein Gewinner erhält die CD "Hyelin Lee aux Grandes Orgues Cavaillé-Coll" von organ

Viel Freude

Autor
Hansruedi von Arx