schwerPunkt: jubiläumm&l

„Musik und Liturgie“ im 150. Jahrgang | 1

"Musik & Liturgie" feiert Geburtstag. Dieses Jahr geht das Schweizer Medium für katholische Kirchenmusik in seinen 150. Jahrgang. Was 1876 mit dem "Chorwächter" begann, wurde schliesslich unter dem Titel "Musik & Liturgie" zu einer Zeitschrift, die über das Chorwesen hinaus ein breites Spektrum kirchenmusikalischen Lebens und Schaffens abbildet. Seit Beginn diesen Jahres aus bekannten Gründen als Online-Plattform.

Wir wollen in monatlichen Beiträgen Rückschau aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Geschichte und Rezeption von "Musik & Liturgie" halten. Den Anfang macht Martin Hobi, langjähriger Redaktor, für uns. (m&l)

Autor
Martin Hobi
Januar 2025

Anzeige

Bildskandal im „Chorwächter“

„Der Chorwächter“, so die damalige Titelgebung des heutigen „Musik und Liturgie“, überraschte im Jahr 1951 mit einem neuen Umschlagblatt. Gestaltet hatte es der bekannte und teilweise auch umstrittene Künstler Ferdinand Gehr. Seine manchmal „einfach“ und „diesseitig“ wirkenden christlichen Kunstdarstellungen waren für verschiedene Personen ein Affront angesichts der Würde und Heiligkeit des kirchlichen Themas.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Jetzt abonnieren

seitenblick

Das könnte Sie auch interessieren

schwerPunkt: Registerzug
aufgefallen: klangvoll

Orgelmusik aus der Ukraine

Wir lesen und hören seit dem 24. Februar 2022 fast täglich über den schrecklichen Krieg in der Ukraine. Durch diesen Krieg hat auch die Geschichte und die Kultur der Ukraine in den mitteleuropäischen Ländern verstärkte Aufmerksamkeit erfahren. Bei der Erwähnung der Ukrainischen Kultur denkt niemand zuerst an Musik für Orgel, aber natürlich wird auch in der Ukraine virtuos auf Orgeln gespielt und Musik für Orgel komponiert. Der folgende Beitrag gibt Einblicke in diese Musik und berichtet von den Vorbereitungen für ein Konzert mit Orgelmusik ausschliesslich aus der Ukraine. (m&l)

Autor
Matthias Wamser

© Foto: Roger Fuchs

rundblick: Schweizweit
aufgefallen: treffpunkt

Xoán Castiñeira wird neuer Leiter der Diözesanen Kirchenmusikschule St.Gallen

Jetzt ist klar, wer die Nachfolge von Kimberly Brockman, bis Ende Juli Schulleiterin der Diözesanen Kirchenmusikschule (dkms), antritt: Xoán Castiñeira, 41 Jahre alt, wohnhaft in Niederteufen. Derzeit hat er ein ganzes Portfolio an Aktivitäten im Musikbildungsbereich inne. Zuvor stand er viele Jahre lang an der Spitze der J.S. Bach Stiftung. Kimberly Brockman tritt in den frühzeitigen Ruhestand, bleibt der Schule aber in einem kleinen Pensum noch ein Jahr lang erhalten. Träger der dkms ist der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen. (zvg)

Autor
Roger Fuchs
Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in LenzburgDer Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

Der Ort - Katholische Kirche Herz Jesu in Lenzburg

© Foto: Johannes Diederen

schwerPunkt: Stimmgabel, Registerzug, Leuchtturm

Orgelweihe in der katholischen Kirche Lenzburg

Am vergangenen Sonntag, 29. Juni konnte in der katholischen Kirche zum Titularfest Herz Jesu die neue Orgel der Firma Rieger-Orgelbau GmbH aus Schwarzach (Vorarlberg) eingeweiht werden. m&l durfte Eindrücke von den letzten vorbereitenden Proben einfangen und kurz mit dem Komponisten Steven J. Heelein sprechen, der beim ausgeschriebenen Wettbewerb den ersten Preis und damit den Auftrag für die gesamte Messe erhalten hat. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
schwerPunkt: Registerzug

Ein Konzert zum Abschied

Der Verein Luzerner Orgelfreunde verabschiedet seinen Gründer und langjährigen Präsidenten aus dem Vorstand und tut dies im Rahmen eines eindrücklichen Konzertes im KKL. Selbstverständlich greift dabei der Gefeierte selber in die Tasten. Ein Abend für, mit und von Wolfgang Sieber. (m&l)

Autor
Renata Maria Jeker
aufgefallen: druufgschtoosse

Espressivo auf zwei Fermaten

Druuf gschtoosse | 16

Noten über Noten, eine üppige Besetzung und voller Sound – vergessen Sie kurz Hans Zimmer, James Horner oder John Williams. Und James Bonds Titelmusik lassen wir auch beiseite. Erfahren Sie hier, was Paul Klenovsky mit Ihren Ferien zu tun hat. Klenovsky? Geniessen Sie Ihren Ferienapéro: Molto Adagio e molto espressivo. (m&l)

Autor
Martin Hobi

© Foto: Ralph Ribi

schwerPunkt: Leuchtturm

Vollblut-(Kirchen)musiker – Eine aussterbende Gattung?

Eine Würdigung von Iso Rechsteiner
(†26. September 2025)

Mehr als dreissig Jahre lang wirkte er am St. Galler Lehrerseminar in Rorschach. Für seine Familie war Iso Rechsteiner «der letzte Mönch vom Kloster Mariaberg», darüber hinaus bedeutender Erneuerer der katholischen Kirchenmusik, Chorleiter, Komponist und wohlwollender Ratgeber.
Ende September ist der in Appenzell aufgewachsene Musiker 91-jährig verstorben. (zvg)

Autor
Xoán Castiñeira

© Foto: Sabine Zgraggen

schwerPunkt: Registerzug

Zum 125-Jahr Jubiläum: Erweiterung der Orgel in St. Felix und Regula in Thalwil

Dieses Jahr feiert die Pfarrei St. Felix und Regula in Thalwil ihr 125 Jahr Jubiläum. Grund, neben verschiedenen anderen Aktivitäten auch die Erweiterung, ja eigentliche Vervollständigung der Orgel vorzunehmen.
m&l berichtet kurz über die Hintergründe und dokumentiert die Orgel mit ein paar Fotos. Wir zeigen uns erfreut, dass sich Geduld und Beharrlichkeit doch manchmal auszahlen, auch in schwierigeren Zeiten Orgeln zu vollenden. (m&l)

Autor
Johannes Diederen
aufgefallen: leseZeichen

"Die Überlieferung der Werke Telemanns – Perspektiven der Forschung"

Buchrezension

Georg Philipp Telemann, einer der Riesen des Barock, fasziniert auch heute noch mit seiner Musik, die voller Einfallsreichtum und Energie steckt. Das neu erschienene Buch bietet eine faszinierende Reise durch seine Werke und verbindet Tradition mit Innovation – ein Muss für alle Telemann-Fans. Giulia Ferraldeschi hat die Publikation für m&l gelesen und fasst den Inhalt sowie ihre Eindrücke zusammen. (m&l)

Autor
Giulia Ferraldeschi

Zum ersten August

Liebe Leserin, lieber Leser,

Erster August. Die Schweiz feiert Geburtstag. 734 Jahre Eidgenossenschaft sind es dieses Jahr. Zu einem Geburtstag gehört ein Geburtstagslied. Bei Nationen nennen wir das „Nationalhymne“. Doch hier wird der Kirchenmusiker in mir stutzig: in der Schweiz nennt man das „Psalm“, den „Schweizerpsalm“. Was hat es auf sich mit der Tatsache, dass diese Nationalhymne sogar Eingang ins Kirchengesangbuch gefunden hat?

Autor
Johannes Diederen